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Gemeinschaftskrankenhaus BonnSt. Elisabeth · St. Petrus · St. JohannesAkademisches Lehrkrankenhaus der Universität Bonn
Marienhaus
Heller Krankenhausflur mit mehreren geschlossenen Holztüren, weißen Wänden und blauem Linoleumboden, Notausgangsschild an der Decke.
Heller Krankenhausflur mit mehreren geschlossenen Holztüren, weißen Wänden und blauem Linoleumboden, Notausgangsschild an der Decke.

Schmerzambulanz Bonn

Bild der Marienhaus-Gruppe
Leitung
Professor Dr. med. Pascal Knüfermann
Chefarzt Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie
  • Sprechstunden
  • Team
  • Zertifizierungen
  • ausblenden
Stationssekretariat
Termine
nach Vereibarung

Haus St. Elisabeth 
Prinz-Albert-Str. 40 
53113 Bonn

Haus St. Petrus
Bonner Talweg 4-6
53113 Bonn

Stationäre Schmerztherapie
Telefon: 0228 - 506 7480

Hier geht´s zur Online-Terminvereinbarung.

Schmerzambulanz
Montag
08:00 - 12:00 Uhr

Dienstag
11:00 - 15:00 Uhr

Mittwoch
geschlossen

Donnerstag
08:00 - 13:00 Uhr

Freitag
08:00 - 12:00 Uhr

Haus St. Elisabeth 
Prinz-Albert-Str. 40 
53113 Bonn

Haus St. Petrus
Bonner Talweg 4-6
53113 Bonn

Telefon: 0228 - 506 2265
Fax: 0228 - 508 33150
E-Mail: schmerztherapie@gk-bonn.de

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Assistenzärztin
Dr. med. Maria Elisabeth Krantz

Fachärztin für Anästhesiologie
Weiterbildungen: Intensivmedizin | Notfallmedizin | Palliativmedizin | spezielle Schmerztherapie

Dr. med. Markus Börsch

Facharzt für Anästhesiologie

Peter Lindner

Facharzt für Anästhesiologie
Weiterbildungen: Notfallmedizin | Spezielle Schmerztherapie

Assistenzärztin
Dr. med. Gabriele Tilz

Fachärztin für Anästhesie, spezielle Schmerztherapie

Assistenzärztin
Dr. med. Anna Wille

Fachärztin für Anästhesiologie
Weiterbildung: Notfallmedizin

Dipl.-Psychologin Maria Wittmann

Spezielle Schmerzmedizin

Rundes TÜV Rheinland Prüfzeichen mit blauem Dreieck und Text 'Qualitätsmanagement Akutschmerztherapie'

Online Terminvereinbarung Schmerzambulanz

Über den Link-Button „Online-Terminvereinbarung“ gelangen Sie direkt zu unserem Patientenportal. Dort können Sie Ihren Termin einfach und sicher online buchen. Weitere Hinweise zum Datenschutz finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Rechteckiger Button mit abgerundeten Ecken in Rot und Silber mit einem Häkchen links und dem Text 'JETZT TERMIN VEREINBAREN'

Schmerzambulanz Gemeinschaftskrankenhaus Bonn

Die Sektion Schmerztherapie mit Schmerzambulanz und stationärer Schmerztherapie widmet sich der Behandlung von Patienten mit chronischen Schmerzen.
Im Gegensatz zu akuten Schmerzen verlieren chronische Schmerzen ihre Schutz- und Warnfunktion. Sie bestehen länger als drei Monate und führen zu Veränderungen in der Schmerzweiterleitung, -verarbeitung und häufig auch im psychosozialen Bereich. Dadurch entsteht ein komplexes Krankheitsbild, das eine besonders ganzheitliche Therapie erfordert.

Ein wesentlicher Bestandteil der Sektion ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit. Das Team setzt sich aus Ärzten verschiedener Fachrichtungen, Psychologen, Physiotherapeuten und weiteren spezialisierten Therapeuten zusammen, die alle über eine Weiterbildung in Schmerzmedizin verfügen.

Darüber hinaus besteht eine enge Kooperation mit den Fachabteilungen Neurochirurgie, Neurologie und interventionelle Radiologie. Ziel ist eine umfassende Betrachtung des individuellen Schmerzgeschehens und die Entwicklung einer auf den Patienten abgestimmten Therapie.

Regelmäßige Teambesprechungen und monatliche Fallkonferenzen mit externen Experten sichern die hohe Qualität der Behandlung.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Therapie von chronischen Kopf- und Rückenschmerzen.

Hände halten ein medizinisches Gerät mit Display und mehreren Tasten
Die Schmerzpumpe hilft bei der dosierten Abgabe von schmerzlindernden Medikamenten.

Leistungsspektrum Schmerzambulanz Bonn

  • Schmerzambulanz
  • Stationäre multimodale Schmerztherapie
  • Schwerpunkte
  • Kooperationspartner

Schmerzambulanz

Die Schmerzambulanz ist eine KV-Ermächtigungsambulanz, das heißt:
Eine Behandlung erfolgt auf Überweisung eines Anästhesisten oder Schmerztherapeuten.

Ablauf der Behandlung

Erstgespräch:

  • Bitte bringen Sie alle Vorbefunde, Arztbriefe und aktuelle Medikamentenlisten mit.
  • Es erfolgt eine ausführliche Schmerz- und Krankheitsanamnese.
  • Sie erhalten den Deutschen Schmerzfragebogen zur ergänzenden Einschätzung Ihrer Beschwerden.

Zweitgespräch:

  • Es folgt eine körperliche Untersuchung und die gemeinsame Besprechung möglicher Therapieoptionen.
  • In der Regel besteht die Behandlung aus einer Kombination verschiedener Verfahren, zum Beispiel:
    • Physiotherapie und aktivierende Maßnahmen
    • Gespräche und psychologische Unterstützung
    • Medikamentöse Therapie
    • Ergänzende physikalische oder invasive Verfahren

Therapieverfahren in der Schmerzambulanz

  • Medikamentöse Schmerztherapie
  • Gespräche im Rahmen der psychosomatischen Grundversorgung
  • Edukative und therapeutische Gespräche
  • TENS-Behandlung (elektrische Nervenstimulation)
  • Schröpftherapie
  • Infusionstherapie
  • Chili-Pflaster-Anwendungen
  • Triggerpunktbehandlung (Dry Needling)
  • Ohrakupunktur
  • Ultraschallgesteuerte periphere Nervenblockaden
  • Sympathikusblockaden
  • Rückenmarksnahe Verfahren (z. B. Periduralanästhesie – PDA)

Weitere Diagnostik und Therapieoptionen
Falls erforderlich, erfolgt eine Überweisung an andere Fachärzte zur ergänzenden Diagnostik.
In bestimmten Fällen kann eine 16-tägige stationäre multimodale Schmerztherapie im Gemeinschaftskrankenhaus Bonn durchgeführt werden.

Person in weißem Arztkittel in einem hellen Flur mit Glaswänden und rotem Feuerlöscher im Hintergrund
Dr. med. Gabriele Tilz Fachärztin für Anästhesiologie Schmerzambulanz Telefon: 0228 506-2265 E-Mail: schmerztherapie@gk-bonn.de

Stationäre multimodale Schmerztherapie

Die multimodale Schmerztherapie gilt als die effektivste Behandlungsmethode bei chronischen Schmerzen.
Sie umfasst mindestens 14 Behandlungstage mit hoher Therapiedichte und kann nur im stationären Rahmen optimal durchgeführt werden.

Während des Aufenthalts betreut Sie ein interdisziplinäres Team aus:

  • Ärzten verschiedener Fachrichtungen,
  • Psychologen,
  • Physiotherapeuten,
  • Ergotherapeuten und
  • Gesundheitstherapeuten.

Regelmäßige Teambesprechungen und gemeinsame Visiten sichern den kontinuierlichen Informationsaustausch und garantieren eine ganzheitliche Betrachtung jedes Patienten.

Therapieziele

Ein wichtiger Bestandteil der Behandlung ist das Selbstmanagement:
Durch die Veränderung von Einstellung und Verhalten lernen Patienten, mit Schmerzen besser umzugehen.
Dazu gehören:

  • Intensive psychologische Gespräche
  • Tägliche Physiotherapie
  • Schmerzbewältigungstraining

Diese Maßnahmen fördern Motivation, Eigenaktivität und stärken das Selbstwertgefühl.

Therapiebausteine (Behandlungsplan pro Woche)

  • Tägliche Entspannungsverfahren
  • Medizinische Trainingstherapie mit individuell angepasstem Bewegungstraining
  • Manuelle Schmerztherapie
  • Psychologische Einzelgespräche
  • Schmerzbewältigungstraining in der Gruppe
  • Tägliche Visiten und Therapieanpassungen durch Arzt und Psychologin
  • TENS (elektrische Nervenstimulation zur Schmerzlinderung)
  • Akupunktur
  • Biofeedback

Langfristige Wirkung
Chronische Schmerzen entwickeln sich über Jahre – daher lassen sie sich in kurzer Zeit nicht vollständig beseitigen.
Die multimodale Therapie wirkt jedoch nachhaltig: Sie lindert Schmerzen, verbessert die Lebensqualität und stärkt den aktiven Umgang mit der Erkrankung.

Um den Erfolg langfristig zu sichern, sollten die Therapieeinheiten nach dem stationären Aufenthalt ambulant fortgesetzt werden.

Schwerpunkte

Muskuloskeletale Schmerzen (z. B. Rückenschmerzen)
Einer unserer Schwerpunkte liegt in der Behandlung von Rückenschmerzen.
Durch die enge Zusammenarbeit mit den Fachabteilungen Neurochirurgie, Radiologie sowie unserem interdisziplinären Team aus Anästhesisten und Orthopäden können wir eine umfassende Diagnostik und individuell abgestimmte Therapie anbieten.
Unser Ziel ist es, Schmerzen zu lindern, Beweglichkeit wiederherzustellen und die Lebensqualität zu verbessern.

Kopf-, Gesichts- und Nervenschmerzen
(z. B. Polyneuropathie, Postzosterneuralgie, CRPS)
Chronische Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Gefäßerkrankungen oder Schlaganfälle können zu anhaltenden Nervenschmerzen führen.
Dank der engen Kooperation mit dem Diabeteszentrum, der Gefäßchirurgie und den LVR-Kliniken werden betroffene Patienten bei uns interdisziplinär und ganzheitlich behandelt.
So können sowohl körperliche als auch nervliche Schmerzursachen gezielt adressiert werden.

Fibromyalgiesyndrom
Beim Fibromyalgiesyndrom stehen Verhaltenstherapie und leichte körperliche Aktivität im Mittelpunkt der Behandlung.
Medikamentöse Therapien treten hier in den Hintergrund.

Unser interdisziplinäres Team mit einer Diplompsychologin und einer Ärztin für psychosomatische Medizin führt die verhaltenstherapeutischen Maßnahmen sowohl in Einzel- als auch in Gruppensitzungen durch.
Ziel ist eine nachhaltige Linderung der Beschwerden, eine bessere Körperwahrnehmung und mehr Selbstwirksamkeit im Alltag.

Kooperationspartner

Praxis zur Schmerzbehandlung in Bonn
Sie haben Schmerzen, wollen wissen warum, was Sie dagegen tun können?
In der Praxis für Schmerztherapie am Gemeinschaftskrankenhaus Bonn behandeln wir alle akuten und chronischen Schmerzen. Schwerpunkte sind die Behandlung von Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Nervenschmerzen wie Polyneuropathie, M. Sudeck und Posterzosterlneuralgie, sowie die Prävention chronischer Schmerzen.

Kontakt:
Schmerztherapiepraxis am Gemeinschaftskrankenhaus Bonn

Poppelsdorfer Allee 35
53113 Bonn
E-Mail: info@schmerzpraxis-gkh.de

Frau mit lockigem Haar und weißer Bluse vor unscharfem Hintergrund in einem Innenraum
Dr. Ermerling Fachärztin für Anästhesiologie
Kontakt
Haus St. Petrus Bonn
Bonner Talweg 4 – 6
53113 Bonn
Telefon 0228 506-0
Fax 0228 506-2150
e-Mail info@gk-bonn.de
Haus St. Elisabeth Bonn
Prinz-Albert-Str. 40
53113 Bonn
Telefon 0228 508-0
e-Mail info@gk-bonn.de
Gesundheitszentrum St. Johannes Bonn
Kölnstr. 54
53111 Bonn
e-Mail info@gk-bonn.de
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