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Gemeinschaftskrankenhaus BonnSt. Elisabeth · St. Petrus · St. JohannesAkademisches Lehrkrankenhaus der Universität Bonn
Marienhaus
Eine Person in blauer Schutzkleidung hält ein medizinisches Endoskop und eine Lichtquelle in der Hand. Im Hintergrund ist ein medizinisches Gerät sichtbar.
Eine Person in blauer Schutzkleidung hält ein medizinisches Endoskop und eine Lichtquelle in der Hand. Im Hintergrund ist ein medizinisches Gerät sichtbar.

Innere Medizin, Gastroenterologie und Diabetologie Bonn

Bild der Marienhaus-Gruppe
Leitung
Prof. Dr. med. Franz Ludwig Dumoulin
Chefarzt

Chefarzt Innere Medizin

Persönliches Profil
Bild der Marienhaus-Gruppe
Leitung
Dr. med. Bernd Liesenfeld
Chefarzt

Chefarzt Innere Abteilung/Diabeteszentrum

Persönliches Profil
  • Sprechstunden
  • Team
  • Infomaterial
  • Zertifizierungen
  • ausblenden
Privatsprechstunde
Donnerstag
Nach Vereinbarung

Prof. Dr. med. Franz Ludwig Dumoulin

Haus St. Elisabeth
Prinz-Albert-Str. 40
53113 Bonn

Telefon: 0228 508-1561
Fax: 0228 508-1562
Mail: inneremedizin@gk-bonn.de

Termine unter +49 228 508-7274
Stoffwechsel- und Fußambulanz
Sprechstunde
Nach Vereinbarung.

Dr. med. Bernd Liesenfeld

Poppelsdorfer Allee 35-39
53113 Bonn

Telefon: 0228 508-1451
Fax: 0228 508-1452
Mail: diabetes@gk-bonn.de

Termine nach Vereinbarung.

Termine unter +49 228-508-1451
CED Sprechstunde
Sprechstunde
Nach Vereinbarung.

 

(Eine Überweisung von einem niedergelassen Gastroenterologen wird benötigt.)

Dr. med. Dominik Gorris

Haus St. Elisabeth
Prinz-Albert-Str. 40
53113 Bonn

Telefon: 0228 508-1561
Fax: 0228 508-1562
Mail: inneremedizin@gk-bonn.de

Termine unter +49 228 508-1561
Diabetische Fußambulanz
Montag - Donnerstag
08:30 - 14:30 Uhr

Freitag
08:30 - 13:00 Uhr

Dr. med. Bernd Liesenfeld

Innere Abteilung/Diabeteszentrum

Prinz-Albert-Straße 40
53113 Bonn

Telefon: 0228 508-1451
Fax: 0228 508-1452
Mail: diabetes@gk-bonn.de

Bild der Marienhaus-Gruppe
Oberarzt
Dr. med. Andreas Eckhardt

Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie

Bild der Marienhaus-Gruppe
Geschäftsführender Oberarzt
Dr. med. Dominik Gorris

Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie

Bild der Marienhaus-Gruppe
Oberärztin
Dr. med. Svenja Mohr

Fachärztin für Diabetologie ÄkNo und DDG, Hypertensiologin DHL®

Bild der Marienhaus-Gruppe
Funktionsoberarzt
Dr. med. Fabian Rodriguez-Monaco

Facharzt für Innere Medizin

Bild der Marienhaus-Gruppe
Oberarzt
Dr. med. Tobias Rodina

Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie

Bild der Marienhaus-Gruppe
Funktionsoberärztin
Dr. med. Katharina Scheyda-Yoo

Fachärztin für Innere Medizin und Gastroenterologie

Bild der Marienhaus-Gruppe
Oberarzt
Horst-Peter Schumacher

Facharzt für Innere Medizin

Assistenzärztin
Dr. med. Juliane Wiesen

Fachärztin für Innere Medizin

Bild der Marienhaus-Gruppe
Funktionsoberarzt
Dr. med. Fabian Wittich

Facharzt für Innere Medizin

Assistenzärztin
Viktoria Alieva
Assistenzarzt
Peter Axtmann

Facharzt für Innere Medizin

Assistenzärztin
Lidia Bauer

Fachärztin für Innere Medizin

Assistenzarzt
Dr. med. Christian Chahem
Assistenzarzt
Maximilian Herter

Facharzt für Innere Medizin

Bild der Marienhaus-Gruppe
Assistenzärztin
Dr. med. Elisabeth Kampmann
Assistenzärztin
Julia Klanten
Assistenzarzt
Philipp Klassen
Assistenzarzt
Daniel Mathies

Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie

Assistenzärztin
Dr. med. Isabel Pomareda
Assistenzarzt
Dr. med. Dominic Rauschning

Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie

Assistenzärztin
Leonie Rieger-Molitor
Assistenzärztin
Dr. med.-univ. Julia Rumbach
Assistenzarzt
Paul Schlegel
Assistenzärztin
Mona Seiler
Assistenzärztin
Sarah Thiel (MD)
Infomaterial
Information zu ambulanter / stationärer Behandlung
Infomaterial für Einweiser

Notfallaufnahmen
(Notwendigkeit einer stationären Aufnahme am selben Tag.)
Notfallaufnahmen jederzeit über unsere Notaufnahme, Haus St. Elisabeth
Kontakt über Dienstärztin / Dienstarzt Abteilung für Innere Medizin
Tel.: +49 228 508-7239

Geplante Aufnahmen
(Stationäre Aufnahme am nächsten Tag oder später.)
Vorherige Anmeldung im Sekretariat Abteilung für Innere Medizin
Kontakt das Sekretariat der Abteilung für Innere Medizin    
Tel.: +49 228 508-7274
Fax:+49 228 508-1610

Wir bitten unsere Patient:innen, sich zur geplanten Aufnahme um 09:30 Uhr im Sekretariat der Abteilung für Innere Medizin einzufinden.
Bitte bringen Sie die Einweisung und relevante Vorbefunde (Labor, Röntgen usf.) mit.

Ambulante Patient:innen

  • Diabetes Ambulanz
  • Behandlung von Patient:innen mit Diabetes mellitus Typ I, Diabetes mellitus Typ II, Schwangerschaftsdiabetes, Insulinpumpentherapie auf Überweisung Ihres Hausarztes/in oder Diabetolog:innen

Fußambulanz

  • Auf Überweisung Ihres Hausarztes/ärztin oder Diabetolog:innen, spezielle Beratung und Wundbehandlung bei schlechtheilenden Fußwunden, diabetischer Neuropathie oder Durchblutungsstörungen. 

Privatambulanz

  • Nach telefonischer Terminvereinbarung.

Informationen zur stationären und ambulanten Aufnahme

Aufnahme-Infos
 

Entlassungsmanagement

Für Informationen über einzelne Patient:innen nehmen Sie bitte Kontakt mit der Zentrale auf, diese wird Sie zur entsprechenden Ansprechperson der jeweiligen Fachabteilung weiterleiten.
Tel: 0228 508 0

Zertifikat der Deutschen Diabetes Gesellschaft für das Gemeinschaftskrankenhaus Bonn Allgemeine Innere Medizin als Diabeteszentrum DDG

Online Terminvereinbarung Innere Medizin, Gastroenterologie und Diabetologie

Über den Link-Button „Online-Terminvereinbarung“ gelangen Sie direkt zu unserem Patientenportal. Dort können Sie Ihren Termin einfach und sicher online buchen. Weitere Hinweise zum Datenschutz finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Rotes rechteckiges Schaltflächen-Icon mit weißem Häkchen und dem Text 'JETZT TERMIN VEREINBAREN'

Innere Medizin, Gastroenterologie und Diabetologie Gemeinschaftskrankenhaus Bonn

Herzlich willkommen in unserer Abteilung für Innere Medizin, Gastroenterologie und Diabetologie. Wir bieten das gesamte Spektrum der Inneren Medizin – von der internistischen Intensivmedizin bis hin zu spezialisierten Schwerpunkten.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Verdauungsorgane (Gastroenterologie, Endoskopie, gastrointestinale Onkologie) sowie auf der Behandlung der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) und ihrer Folgeerkrankungen, wie dem diabetischen Fußsyndrom.

Unser Anspruch ist eine medizinische Versorgung nach neuesten wissenschaftlichen Standards, unterstützt durch modernste Technik und ein qualifiziertes Team aus Ärztinnen, Ärzten und Pflegekräften.

Durch die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Fachbereichen des Gemeinschaftskrankenhauses sowie mit externen Partnern, Haus- und Fachärzten stellen wir eine optimale und individuell abgestimmte Betreuung sicher.

Lernen Sie auf den folgenden Seiten unser Team und unser medizinisches Leistungsspektrum kennen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Arzt in OP-Kleidung hält Endoskop vor medizinischem Gerät mit Monitor in einem Behandlungsraum

Information für Einweiser - Innere Medizin, Gastroenterologie und Diabetologie Bonn

Notfallaufnahmen sind jederzeit über die Notaufnahme im Haus St. Petrus möglich.
Kontakt: Dienstärztin/Dienstarzt der Abteilung Innere Medizin
Telefon: 0228 506-7239 (Dienstarzt) 

Bitte melden Sie Patienten vorab im Sekretariat der Abteilung Innere Medizin an.
Telefon: 0228 508-7274
Fax: 0228 508-1610

Die Patienten erscheinen bitte zur geplanten Aufnahme um 09:30 Uhr im Sekretariat und bringen die Einweisung sowie alle relevanten Vorbefunde (Labor, Röntgen etc.) mit.

Leistungsspektrum Innere Medizin, Gastroenterologie und Diabetologie

  • Innere Medizin und Internistische Intensivmedizin
  • Gastroenterologie
  • Diagnostisches und interventionelles Spektrum
  • MVZ für Pathologie und Molekularpathologie Bonn GmbH
  • Interdisziplinäres Zentrum für Viszeralmedizin
  • Diabetologie-Ambulanz

Innere Medizin und Internistische Intensivmedizin

Allgemeine Innere Medizin

  • Diagnostik, Differentialdiagnostik und initiale Therapie aller Krankheitsbilder der Inneren Medizin
  • Versorgung akuter Notfälle (z. B. Magen-Darm-Blutungen, Sepsis, Vergiftungen, schwere Stoffwechselentgleisungen)
  • Behandlung in Notaufnahme, Überwachungs- und Intensivstation

Spezielle Diagnostik

  • Langzeit-EKG und Langzeit-Blutdruckmessung
  • Ergometrie (Belastungs-EKG)
  • Lungenfunktionsdiagnostik und Blutgasanalyse
  • Ultraschalldiagnostik: Abdomen, Schilddrüse, Herz (transthorakal & transösophageal)
  • Doppler-/Duplexsonographie der arteriellen und venösen Gefäße
  • Kontrastmittelsonographie und Scherwellenelastographie (Messung der Gewebesteifigkeit)
  • Sonographisch geführte Punktionen und Drainagen

Endoskopie & Interventionen

  • Diagnostische und interventionelle gastroenterologische Endoskopie
  • 24-Stunden-Rufbereitschaft für Notfallendoskopie
  • Diagnostische und therapeutische Bronchoskopie

Intensivmedizinische Verfahren

  • Erweitertes intensivmedizinisches Monitoring
  • Nicht-invasive und invasive Beatmungstherapie
  • Minimal-invasive Tracheotomie
  • Nierenersatztherapie (kontinuierliche veno-venöse Hämodiafiltration)

Interdisziplinäre Kooperation

  • Enge Zusammenarbeit mit den Abteilungen Kardiologie und Anästhesie
  • 24-Stunden-Rufbereitschaft für das Herzkatheterlabor (z. B. bei akutem Herzinfarkt)

Gastroenterologie

Unsere Abteilung diagnostiziert und behandelt das gesamte Spektrum der Erkrankungen der Verdauungsorgane.

Schwerpunkte sind:

  • Diagnostische und interventionelle Endoskopie
  • Krebserkrankungen des Magen-Darm-Traktes und deren Vorstufen
  • Erkrankungen der Speiseröhre, des Magens, Dünn- und Dickdarms 
    (z. B. Reflux, Achalasie, Zenkerdivertikel)
  • Leber-, Gallen- und Bauchspeicheldrüsenerkrankungen 
    (inkl. Pankreatitis, Leberzirrhose, Gallensteine)
  • Erkrankungen des Verdauungssystems: 
    Hier finden Sie weitere Informationen
  • Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen 
    (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, mikroskopische Kolitis)
  • Akute und chronische Magen-Darm-Blutungen 
    (24-Stunden-Endoskopie-Bereitschaft)
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Ernährungsstörungen, Zöliakie

Diagnostisches und interventionelles Spektrum

Die Diagnostik und Therapie gastroenterologischer Erkrankungen ist ohne Endoskopie, Sonographie und Funktionsdiagnostik nicht denkbar.
Unsere Abteilung verfügt über einen hochmodernen Funktionsbereich mit:

  • drei Arbeitsplätzen für hochauflösende Video-Endoskopie
  • einem Arbeitsplatz für Röntgendurchleuchtung
  • zwei High-End-Sonographie-Plätzen
  • einem zusätzlichen Arbeitsplatz für Kapselendoskopie und Funktionsdiagnostik

Als eines von wenigen Zentren in Europa führen wir regelmäßig endoskopische Submukosaresektionen im Magen-Darm-Trakt durch.

Endoskopie – Diagnostik & Therapie

  • HDTV-/Vergrößerungsendoskopie, Chromoendoskopie
  • Video-Kapselendoskopie von Dünn- und Dickdarm
  • Ballonenteroskopie des Dünndarms
  • Endoskopischer Ultraschall mit Punktionen
  • 24-Stunden-Notfall-Endoskopie

Einsatzgebiete:

  • Blutungen: Injektion, Clips, OTSC, APC, Nanopartikel-Spray etc.
  • Achalasie: Ballondilatation, perorale Myotomie (POEM)
  • Zenker-Divertikel: endoskopische Myotomie
  • Barrett-Ösophagus: Hybrid-APC, Radiofrequenzablation
  • Engstellen (Stenosen): Bougierung, Ballondilatation, Stents
  • Ernährungssonden (PEG, PEJ)
  • Frühkarzinome: Polypektomie, Mukosaresektion (EMR), Submukosadissektion (ESD), Vollwandresektion (EFTR)
  • Gallenwege/Pankreas: ERCP, Cholangioskopie, Stein- und Stenosen-Therapie, Drainagen (endoskopisch, radiologisch oder endosonographisch)
  • Pankreaspseudozysten/Nekrosen: endoskopisch-transgastrale Drainage oder Nekrosektomie
  • Gallengangstumoren: intraduktale Photodynamische Therapie, Thermoablation

Ultraschall (Sonographie)

  • B-Bild-Ultraschall (Abdomen, Retroperitoneum, Schilddrüse, Extremitäten)
  • Doppler-/Duplex-Sonographie
  • Kontrastmittelverstärkter Ultraschall
  • Scherwellenelastographie (Messung der Gewebesteifigkeit)
  • Ultraschall-gesteuerte Punktionen und Drainagen

Gastrointestinale Funktionsdiagnostik

  • Impedanz-pH-Metrie (24-Stunden-Refluxmessung)
  • HR-Manometrie (Speiseröhrenfunktion)
  • Untersuchungen der Darmpassage (Hinton-Test, oro-coecale Transitzeit)
  • Atemtests bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten

MVZ für Pathologie und Molekularpathologie Bonn GmbH

Ein besonderer Schwerpunkt unserer Abteilung ist die Diagnostik und Therapie bösartiger Krebserkrankungen der Verdauungsorgane – dazu gehören Erkrankungen von Magen, Darm, Gallenwegen, Bauchspeicheldrüse und Leber.
Eine optimale Betreuung gelingt nur durch enge interdisziplinäre Zusammenarbeit innerhalb des Gemeinschaftskrankenhauses und mit unseren Kooperationspartnern.

Diagnostik

Zur Abklärung und Ausbreitungsdiagnostik stehen modernste Verfahren zur Verfügung:

  • Ultraschall und endoskopischer Ultraschall (EUS) mit gezielten Punktionen
  • Kontrastmittelverstärkter Ultraschall
  • Hochauflösende CT- und MRT-Diagnostik (Abteilung Radiologie)
  • Spezielle pathologische, immunhistologische und molekularbiologische Diagnostik (Kooperation mit dem Institut für Pathologie Bonn-Duisdorf)

Interdisziplinäre Therapieplanung

Für Patienten mit gastrointestinalen Krebserkrankungen wird in einer wöchentlichen interdisziplinären Tumorkonferenz eine individuelle Empfehlung für Diagnostik und Therapie erarbeitet.

Kooperationspartner:

  • Abteilungen für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Gynäkologie, Innere Medizin/Gastroenterologie, Radiologie und Neuroradiologie
  • Institut für Pathologie Bonn-Duisdorf (Dr. Bollmann)
  • Zentrum für ambulante Hämatologie und Onkologie (ZAHO): Prof. Verbeek, Dr. Zipfel, Dr. Esser, PD Dr. Janzen
  • WEGE Klinik Bonn: Prof. Dr. Pinkawa (Strahlentherapie/Radioonkologie), Prof. Dr. Kovacs (Radiologie/Neuroradiologie)

Krebstherapie & Vorsorge

Unser Spektrum reicht von der Krebsvorsorge und Früherkennung bis hin zu komplexen Therapien bei fortgeschrittenen Tumorerkrankungen.

Minimal-invasive endoskopische Verfahren

  • HDTV- / Vergrößerungsendoskopie
  • Chromoendoskopie
  • Radiofrequenzablation (RFA)
  • Hybrid-Argonplasmakoagulation (Hybrid-APC)
  • Endoskopische Mukosaresektion (EMR)
  • Endoskopische Submukosadissektion (ESD)
  • Endoskopische Vollwandresektion (EFTR)

Weitere Therapien

  • Viszeralchirurgische Operationen bei fortgeschrittenen Tumoren
  • Chemotherapie und Strahlentherapie (in Kooperation mit Onkologie und Radioonkologie)

Palliative Endoskopie zur Linderung von Beschwerden

Zur Verbesserung der Lebensqualität bei fortgeschrittenen Tumorerkrankungen bieten wir ein breites Spektrum an Verfahren:

  • Bougierung, Dilatation und Einbringen selbstexpandierender Metallstents zur Weitung oder Überbrückung tumorbedingter Engstellen (Stenting)
  • Gallengangsdrainage mit Kunststoff- oder Metallstents:
    • endoskopisch (ERCP)
    • perkutan-transhepatisch (PTCD)
    • endosonographisch geführt (z. B. Hepatico-Gastrostomie, Choledocho-Duodenostomie)
  • Intraduktale Photodynamische Therapie (PDT) und Thermoablation in den Gallenwegen
  • Kontrastmittel-verstärkter transabdomineller Ultraschall
  • Alkoholinstillation und Radiofrequenzablation bei Leberzellkrebs

Palliativmedizin

Patienten mit fortgeschrittenen, unheilbaren Erkrankungen werden in unserem Haus in besonderer Weise begleitet:

  • Palliative care Einheit mit drei Betten
  • Palliativmedizinischer Konsiliardienst zur Betreuung auf allen Stationen
  • Ein speziell geschultes Team mit:
    • 5 Ärzt:innen mit Zusatzweiterbildung Palliativmedizin
    • Pflegekräften mit palliative-care-Qualifikation
  • Kooperation mit der Abteilung für Anästhesiologie und Schmerztherapie für komplexe Schmerztherapien (z. B. Nervenblockaden)

Die Weiterentwicklung der Palliativmedizin wird durch den Förderverein Palliativmedizin am Gemeinschaftskrankenhaus unterstützt.

Wir sind zudem Mitglied im Integrativen Darmzentrum Bonn/Rhein-Sieg e. V. und Kooperationspartner im Centrum für Integrierte Onkologie (CIO) der Universitäten Köln und Bonn.

Interdisziplinäres Zentrum für Viszeralmedizin

Viele Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts – einschließlich Magen, Leber, Gallenwege und Bauchspeicheldrüse – betreffen sowohl die Gastroenterologie als auch die Viszeralchirurgie.

Eine effiziente Diagnose und die richtige Therapieentscheidung erfordern daher eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit verschiedener Fachbereiche.

Teamwork am Gemeinschaftskrankenhaus

Eine besondere Stärke unseres Hauses ist die enge Kooperation zwischen:

  • Gastroenterologie (Prof. Dr. Dumoulin)
  • Allgemein- und Viszeralchirurgie (PD Dr. Alizai)
  • Radiologie & Neuroradiologie (PD Dr. Textor)
  • Gynäkologie (Dr. Roos)

Für alle gastrointestinalen Krebserkrankungen entwickeln wir Behandlungskonzepte in unserer wöchentlichen interdisziplinären Tumorkonferenz – gemeinsam mit dem:

  • Zentrum für ambulante Hämatologie und Onkologie (ZAHO) (Prof. Verbeek, Dr. Zipfel)
  • Robert Janker Klinik Bonn (Prof. Dr. Pinkawa – Strahlentherapie, PD Dr. Kovacs – Radiologie/Neuroradiologie)
  • Institut für Pathologie Bonn-Duisdorf (Dr. Várnai-Händel)

Interdisziplinäre Zusammenarbeit im Alltag

  • In der Notfallambulanz werden Patient:innen mit unklaren Bauchbeschwerden grundsätzlich von Internisten und Chirurgen gemeinsam untersucht, bei Bedarf auch mit Gynäkologie.
  • Diagnostik und Therapieplanung erfolgen abgestimmt, um unnötige Doppeluntersuchungen oder Verlegungen zu vermeiden.
  • Viele Eingriffe – ob endoskopisch oder chirurgisch – werden gemeinsam durchgeführt.

So stellen wir sicher, dass jede Patientin und jeder Patient ein individuell optimiertes Therapiekonzept erhält.

Schwerpunkte der Viszeralmedizin

Dünn- und Dickdarm

  • Darmkrebs und Enddarmkrebs
  • Gutartige Tumoren und Polypen (Krebsvorstufen)
  • Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa)

Bauchspeicheldrüse (Pankreas)

  • Bauchspeicheldrüsenkrebs
  • Gutartige Tumoren (z. B. zystische Tumoren) und Krebsvorstufen
  • Akute und chronische Pankreatitis

Magen

  • Magenkrebs
  • Gutartige Tumoren (z. B. GIST) und Krebsvorstufen
  • Entzündliche Erkrankungen (Gastritis, Geschwür)

Leber

  • Lebermetastasen (Tumorabsiedlungen)
  • Primäre Lebertumoren
  • Gutartige Lebertumoren und Zysten

Speiseröhre

  • Speiseröhrenkrebs und Krebsvorstufen
  • Refluxerkrankung (Sodbrennen)

Gallenblase und Gallenwege

  • Gallensteinleiden und Entzündungen der Gallenblase
  • Tumoren der Gallenblase oder Gallengänge

Weitere Informationen finden Sie in unserem Flyer “Viszeralmedizinisches Zentrum”.

Diabetologie-Ambulanz

Die Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) gehört zu den häufigsten Erkrankungen in Deutschland – rund sieben Millionen Menschen sind betroffen, viele ohne es zu wissen.

Am Gemeinschaftskrankenhaus Bonn stellen wir seit vielen Jahren eine umfassende Versorgung von Menschen mit Diabetes sicher.

Unser Team:
In unserer Ambulanz arbeitet ein erfahrenes Team aus Diabetologen, Diabetesberaterinnen, Ernährungsfachkräften, Physio- und Wundtherapeuten sowie Pflegekräften, die auf die Betreuung von Menschen mit Diabetes spezialisiert sind.
Alle Fachbereiche greifen ineinander – so erhalten Sie eine kompetente, individuelle und umfassende Betreuung.

Unser Anspruch

Unser Ziel ist es, Menschen mit Diabetes dabei zu unterstützen, im Alltag gut mit der Erkrankung zurechtzukommen.

  • Wir berücksichtigen Ihre persönlichen Ziele und Wünsche im Behandlungskonzept.
  • Wir nehmen uns Zeit für Gespräche und hören aufmerksam zu.
  • Wir begleiten Sie mit Empathie, Erfahrung und Fachkompetenz.

Die Qualität unserer Arbeit wurde durch die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) bestätigt: Unsere Ambulanz ist als zertifiziertes Diabeteszentrum DDG anerkannt.

Behandlungsspektrum unserer Ambulanz

Wir bieten die Diagnostik und Therapie bei allen Formen des Diabetes mellitus sowie den Folgeerkrankungen:

  • Diabetes mellitus Typ 1
  • Diabetes mellitus Typ 2
  • Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes)
  • Insulinpumpentherapie
  • Behandlung bei schweren Stoffwechselentgleisungen
  • Therapie des diabetischen Fußsyndroms (in unserer spezialisierten Fußambulanz)
  • Wundbehandlung bei schlecht heilenden Wunden
  • Ernährungsberatung bei Übergewicht, Stoffwechselstörungen und Diabetes
  • Schulungsprogramme für Patienten und Angehörige

Durch die enge Zusammenarbeit mit anderen Fachabteilungen des Gemeinschaftskrankenhauses ist auch bei Begleiterkrankungen wie Herz-, Nieren- oder Gefäßproblemen eine optimale Betreuung gewährleistet.
 

Patienteninformation Gastroenterologie

Wir behandeln Erkrankungen wie die Refluxkrankheit (Sodbrennen) sowie deren Komplikationen, z. B. den Barrett-Ösophagus (eine Vorstufe von Krebs) oder Verengungen der Speiseröhre.
Auch Schluckstörungen durch Erkrankungen wie Achalasie oder Zenker-Divertikel können bei uns abgeklärt und behandelt werden.

Spezielle Verfahren in unserer Abteilung:

  • Hochauflösende Endoskopie mit Färbetechnik (Chromoendoskopie)
  • Impedanz-pH-Metrie (Messung des Säurerückflusses)
  • HR-Manometrie (Messung der Muskelfunktion der Speiseröhre)
  • Erweiterung von Engstellen (Ballondilatation, Bougierung, Stents)
  • Spezielle Ballondilatation und POEM (perorale endoskopische Myotomie) bei Achalasie
  • Endoskopische Divertikelspaltung bei Zenker-Divertikel

Bei schweren Refluxerkrankungen besteht in der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie zudem besondere Expertise in der chirurgischen Therapie.

Weitere Informationen: Vortrag von Prof. Dr. med. Franz Ludwig Dumoulin „Wenn die Speiseröhre brennt“

Wir behandeln das gesamte Spektrum dieser Krankheitsbilder – von Gallensteinen über akute und chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) mit möglichen Folgeproblemen wie Pseudozysten oder Abszessen bis hin zu Lebererkrankungen. Dazu gehören u. a. die Abklärung von Leberherden sowie die Behandlung von Leberzirrhose und deren Komplikationen wie Bauchwassersucht (Aszites) oder Krampfadernblutungen in der Speiseröhre (Ösophagus- und Fundusvarizenblutung).

Spezielle Verfahren in unserer Abteilung:

  • Endoskopischer Ultraschall der Gallenwege und Bauchspeicheldrüse (ggf. mit Punktion)
  • Kontrastmittel-Sonographie bei Leberherden
  • Sonographisch geführte Leberbiopsien
  • Endoskopie der Gallenwege (ERCP, Cholangioskopie)
  • Therapeutische Endoskopie: Papillotomie, Stein­entfernung, Weitung von Engstellen (Dilatation, Stents)
  • Endosonographisch gesteuerte Drainage oder Nekrosektomie nach Pankreatitis

Bei komplexeren Krankheitsbildern besteht in der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie eine besondere Expertise für die chirurgische Behandlung.

Wir betreuen Patienten mit Morbus Crohn, Colitis ulcerosa und mikroskopischer Kolitis – auch in komplizierten Verläufen.

Gerade bei schwer zu behandelnden Krankheitsbildern mit Fistelbildung oder anderen entzündlichen Komplikationen arbeiten wir eng mit der Abteilung für Viszeralchirurgie zusammen.

Für eine optimale Versorgung bieten wir eine interdisziplinäre viszeralmedizinische Sprechstunde an:
Dienstag: 11:00–14:00 Uhr

Unsere Abteilung ist zudem Mitglied im Kompetenznetz chronisch entzündliche Darmerkrankungen e. V.

In der Allgemein- und Viszeralchirurgie besteht eine besondere Expertise für die proktochirurgische und chirurgische Therapie bei CED.

Informationen zu Sprechzeiten Ihres Ansprechpartners Dr. med. Gorris finden Sie unter dem Reiter Sprechstunden.

Blutungen im Magen-Darm-Trakt können viele Ursachen haben und erfordern oft eine sofortige Abklärung und Therapie. Dafür steht in unserer Abteilung eine 24-Stunden-Endoskopie-Rufbereitschaft zur Verfügung.

Unser Leistungsspektrum umfasst:

  • alle modernen endoskopischen Blutstillungsverfahren (inkl. OTSC-Clip, Nanopartikel-Spray)
  • Kapselendoskopie von Dünn- und Dickdarm
  • Ballonenteroskopie des gesamten Dünndarms mit Blutstillung

In seltenen Fällen, in denen eine Blutung endoskopisch nicht zu kontrollieren ist, stehen angiographische Verfahren über die Radiologie oder viszeralchirurgische Eingriffe zur Verfügung.

Zu unserem Spektrum gehört auch die Abklärung und Behandlung von unklaren Bauchschmerzen, Durchfall, Blähungen und Bauchkrämpfen. Häufig liegen Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder andere Funktionsstörungen des Verdauungstraktes zugrunde.

Unser Leistungsspektrum umfasst:

  • Endoskopische Diagnostik, auch im Dünndarm (Videokapsel, Ballonenteroskopie)
  • H2-Atemtests (z. B. bei Verdacht auf Laktose- oder Fruktoseintoleranz)
  • Messung der Magen-Darm-Passagezeit (Atemtests, Hinton-Test)
  • Anlage von Ernährungssonden (perkutane Gastro- oder Jejunostomie)
  • Ernährungsberatung
  • Betreuung von Patient:innen mit Zöliakie

Bei notwendigen operativen Eingriffen besteht in der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie eine besondere Expertise in der minimal-invasiven (laparoskopischen) Darmchirurgie.

Patienteninformation Diabetes

Krankheitsbild

Der Diabetes mellitus Typ 1 ist eine Autoimmunerkrankung. Dabei zerstört das Immunsystem fälschlicherweise die Insulin-produzierenden Zellen (ß-Zellen) der Bauchspeicheldrüse. Die Folge: der Körper kann kein Insulin mehr bilden.

  • Häufig tritt die Erkrankung im Kinder- und Jugendalter auf, seltener erst im Erwachsenenalter (LADA: Latent Autoimmune Diabetes in Adults).
  • Typische Symptome sind: vermehrtes Wasserlassen, starker Durst, Konzentrations- und Sehstörungen sowie unerklärlicher Gewichtsverlust.
  • In Deutschland leben rund 300.000 Menschen mit Typ-1-Diabetes.

Unterschied zu Typ 2:
Beim Diabetes Typ 2 liegt kein Insulinmangel, sondern eine Insulinresistenz der Körperzellen vor. Etwa 7 Millionen Menschen sind betroffen – damit ist Typ 2 die häufigste Form der Zuckerkrankheit.

Therapie

Da Menschen mit Typ-1-Diabetes kein eigenes Insulin mehr produzieren können, muss Insulin von außen zugeführt werden.

  • Die Gabe erfolgt klassisch per Insulinpen, seltener über eine Insulinpumpe.
  • Ziel ist es, die körpereigene Insulinproduktion so gut wie möglich nachzuahmen.
  • Zur Einstellung der Therapie werden regelmäßige Blutzuckermessungen durchgeführt (Fingerbeere, Gewebszuckermessung / CGM).
  • Schulungen helfen, die Therapie sicher im Alltag umzusetzen und flexibel an Lebenssituationen anzupassen.

Ambulante Behandlung

Unsere Diabetesambulanz bietet eine Behandlung zu Lasten der privaten und gesetzlichen Krankenkassen (auf Überweisung durch den Hausarzt oder Diabetologen).

Unser Angebot:

  • Einzel- und Gruppenschulungen (Krankheitsverständnis, Ernährung, Insulintherapie, Folgeerkrankungen)
  • Insulineinstellung bei Erstdiagnose oder unzureichender Blutzuckerkontrolle
  • Erst- und Korrektureinstellung von Insulinpumpen
  • Beratung und Behandlung bei Begleit- und Folgeerkrankungen
  • Kontrolluntersuchungen nach den Leitlinien der DDG
  • Spezielle Schulungsprogramme (PRIMAS, HYPOS bei Hypoglykämiewahrnehmungsstörungen)
  • Kontinuierliche Blutzuckermessung (CGM), sensorunterstützte Pumpentherapie

Teilstationäre Behandlung

Ein entsprechendes Angebot befindet sich derzeit in Planung.

Stationäre Behandlung

Unsere Abteilung ist als Diabeteszentrum DDG zertifiziert – ein Qualitätssiegel für eine besonders hochqualitative Behandlung.

Eine stationäre Aufnahme ist erforderlich bei:

  • frisch diagnostiziertem Typ-1-Diabetes
  • notwendiger Anpassung der Insulintherapie, wenn ambulant nicht möglich
  • schwerer Stoffwechselentgleisung (Ketoazidose)
  • Schwangerschaft mit schwieriger Stoffwechselführung
  • Insulinpumpeneinstellungen
  • wiederkehrenden Unterzuckerungen oder gestörter Hypoglykämiewahrnehmung
  • Typ-1-Diabetes mit schwerwiegenden Begleiterkrankungen

Krankheitsbild

Der Diabetes mellitus Typ 2 ist mit Abstand die häufigste Form der Zuckerkrankheit – über 90 % aller Diabetesfälle. In Deutschland sind rund 7 Millionen Menschen betroffen, die Dunkelziffer wird auf weitere bis zu 4 Millionen geschätzt. Zusätzlich haben etwa 11 Millionen Menschen bereits eine Vorstufe mit erhöhtem Risiko, in den nächsten Jahren einen manifesten Diabetes zu entwickeln.

Die Erkrankung tritt familiär gehäuft auf und wird durch genetische Veranlagung, Übergewicht, ungesunde Ernährung und Bewegungsmangel begünstigt. Obwohl die Zahl der Erkrankten mit dem Alter steigt, sind inzwischen auch immer mehr jüngere Erwachsene und sogar Kinder betroffen.

Unterschied zu Typ 1:
Beim Diabetes Typ 2 liegt kein absoluter Insulinmangel vor, sondern eine Insulinresistenz. Das heißt: Die Körperzellen sprechen nicht mehr ausreichend auf Insulin an, sodass Zucker nicht effektiv aus dem Blut in die Zellen aufgenommen wird – der Blutzuckerspiegel steigt.

Behandlung

Im Vordergrund der Behandlung steht zunächst kein Medikament, sondern die Frage: Was kann ich selbst zur Verbesserung beitragen?

Zentrale Bausteine der Therapie:

  • regelmäßige körperliche Aktivität
  • gesunde Ernährung
  • Normalisierung des Körpergewichts

Durch Bewegung und Gewichtsreduktion steigt die Empfindlichkeit der Körperzellen für Insulin, der Zuckerstoffwechsel verbessert sich.

Reichen diese Maßnahmen nicht aus oder ist die Erkrankung bereits weit fortgeschritten, wird eine medikamentöse Therapie notwendig – bis hin zur Insulingabe.

Ambulante Behandlung

Unsere Ambulanz bietet ein umfassendes Behandlungs- und Schulungsangebot:

  • Einzel- und Gruppenschulungen für Typ-2-Diabetes (mit und ohne Insulin)
    • Krankheitsverständnis
    • Ernährung
    • Wirkweise und Einsatz der Medikamente
    • Folgeerkrankungen und Vorsorge
  • Behandlung schwerwiegender Begleit- und Folgeerkrankungen
  • Regelmäßige Kontrolluntersuchungen nach den Leitlinien der DDG
  • Spezielle Schulungsprogramme:
    • Geriatrisches Schulungsprogramm SGS
    • MEDIAS 2
  • Kontinuierliche Blutzuckermessung (CGM)

Teilstationäre Behandlung

Ein entsprechendes Angebot befindet sich derzeit in Planung.

Stationäre Behandlung

Die Abteilung Diabetologie am Gemeinschaftskrankenhaus Bonn ist als Diabeteszentrum DDG zertifiziert – ein Qualitätssiegel für eine besonders hochwertige Versorgung.

Gründe für eine stationäre Aufnahme sind:

  • akute Stoffwechselentgleisung
  • unzureichende Blutzuckerkontrolle trotz ambulanter Maßnahmen
  • Insulinersteinstellung, wenn ambulant nicht möglich
  • akuter diabetischer Fuß
  • schwere Augenhintergrundschäden bei chronischer Überzuckerung
  • ausgeprägte Insulinresistenz
  • wiederkehrende Unterzuckerungen / gestörte Hypoglykämiewahrnehmung
  • dialysepflichtige Nierenschädigung
  • Diabetes mellitus mit zusätzlichen schweren Begleiterkrankungen

Krankheitsbild

Ein Diabetes mellitus kann auch infolge einer Erkrankung der Bauchspeicheldrüse entstehen. Ursachen sind u. a.:

  • chronische Entzündung der Bauchspeicheldrüse (chronische Pankreatitis)
  • Verletzungen oder Operationen an der Bauchspeicheldrüse

Durch die Schädigung ist die Insulinproduktion vermindert, was zu erhöhten Blutzuckerwerten führt.

Behandlung

Das Hauptproblem ist die verminderte Insulinbildung. Daher erfolgt die Therapie in der Regel mit Insulin, ähnlich wie beim Typ-1-Diabetes.

Besonders herausfordernd ist, dass bei vielen Betroffenen gleichzeitig auch die Produktion von Verdauungsenzymen reduziert ist. Das kann die Aufnahme von Nährstoffen im Darm verändern und die Blutzuckereinstellung erschweren.

Ambulante Behandlung

Unsere Ambulanz bietet umfassende Diagnostik, Beratung und Schulungen an:

  • Einzel- und Gruppenschulungen zu Krankheitsbild, Ernährung, Medikamenten und Folgeerkrankungen
  • Insulineinstellung bei Erstdiagnose von Diabetes mellitus Typ 3
  • Erst- und Korrektureinstellung von Insulinpumpen
  • Behandlung schwerwiegender Begleit- oder Folgeerkrankungen
  • Kontrolluntersuchungen nach den Leitlinien der DDG
  • Allgemeine Beratung während stationärer Aufenthalte und ambulant über die Schwerpunktpraxis
  • Kontinuierliche Blutzuckermessung (CGM)

Teilstationäre Behandlung

Ein entsprechendes Angebot befindet sich derzeit in Planung.

Stationäre Behandlung

Unsere Abteilung ist als Diabeteszentrum DDG zertifiziert – ein Qualitätssiegel für eine besonders hochwertige Behandlung.

Eine stationäre Aufnahme ist erforderlich bei:

  • neu aufgetretenem Diabetes mellitus Typ 3 (z. B. nach Operation)
  • notwendiger Anpassung der Insulintherapie, wenn ambulant nicht möglich
  • schwerer Stoffwechselentgleisung (Ketoazidose)
  • Insulinpumpeneinstellungen
  • wiederkehrenden Unterzuckerungen oder gestörter Hypoglykämiewahrnehmung
  • Diabetes mellitus Typ 3 mit schwerwiegenden Begleiterkrankungen

Krankheitsbild

Während der Schwangerschaft verändern Hormone den Stoffwechsel der Mutter. Normalerweise gleicht die Bauchspeicheldrüse dies durch eine vermehrte Insulinproduktion aus. Bei einigen Frauen gelingt das nicht – es kommt zu erhöhten Blutzuckerwerten.

  • Schwangerschaftsdiabetes endet meist nach der Entbindung.
  • Betroffene Frauen haben jedoch ein erhöhtes Risiko für einen erneuten Schwangerschaftsdiabetes in Folgeschwangerschaften sowie für einen Diabetes Typ 2 im weiteren Leben.
  • Für das ungeborene Kind kann ein unbehandelter Schwangerschaftsdiabetes zu übermäßigem Wachstum, Fehlbildungen und Komplikationen bei der Geburt führen.
  • Nach der Geburt besteht für das Kind ein erhöhtes Risiko für Unterzuckerungen in den ersten Lebensstunden. Stillen senkt sowohl bei Mutter als auch beim Kind das Risiko für spätere Erkrankungen.

Diagnose

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen einen Screening-Test zwischen der 24. und 28. Schwangerschaftswoche:

  • 50 g Glukose in Wasser, eine Stunde später Blutzuckermessung
  • ab 135 mg/dl ist ein weiterer Test erforderlich

Bestätigungstest (75 g oGTT):

  • Nüchtern-Test, danach 75 g Glukose in Wasser
  • Blutentnahmen vor, nach 1 Stunde und nach 2 Stunden
  • Schwangerschaftsdiabetes liegt vor, wenn einer der folgenden Werte erreicht/überschritten wird:
    • Nüchtern: ≥ 92 mg/dl
    • nach 1 Stunde: ≥ 180 mg/dl
    • nach 2 Stunden: ≥ 153 mg/dl

Ambulante Behandlung

  • Ausführliches Erstgespräch zu Krankheitsbild und Risiken für Mutter und Kind
  • Beratung zu Ernährung, Bewegung und Selbstkontrolle der Blutzuckerwerte
  • Anleitung zur Insulingabe, wenn erforderlich
  • Regelmäßige Kontrolltermine und enger Austausch mit den behandelnden Gynäkologen
  • Nach der Geburt: erneuter 75 g oGTT nach 6–8 Wochen zur Kontrolle
  • Besprechung von Maßnahmen zur Prävention eines späteren Diabetes Typ 2

Stationäre Behandlung

Unsere Abteilung ist als Diabeteszentrum DDG zertifiziert – ein Qualitätssiegel für eine besonders hochwertige Behandlung.

Eine stationäre Aufnahme ist angezeigt, wenn:

  • trotz ambulanter Behandlung die Blutzuckerwerte nicht ausreichend kontrolliert werden können
  • eine geburtshilfliche Indikation für eine stationäre Überwachung besteht

Krankheitsbild

Der Maturity Onset Diabetes of the Young (MODY) ist eine seltene Form des Diabetes. Nur etwa 1–2 % aller Menschen mit Diabetes sind betroffen.

  • Die Erkrankung tritt meist bei jungen Menschen auf.
  • Ursache ist eine genetische Veränderung, die die Insulin-produzierenden Beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse beeinträchtigt.
  • Je nach Mutation unterscheidet man verschiedene MODY-Typen, die durch genetische Untersuchungen nachgewiesen werden können.
  • Der Verlauf ähnelt dem Diabetes mellitus Typ 2, jedoch mit früherem Beginn – häufig auch bei erstgradigen Verwandten.

Behandlung

Die Behandlungsmöglichkeiten entsprechen weitgehend denen des Diabetes mellitus Typ 2. Welche Therapie im Einzelfall am besten geeignet ist, hängt von der jeweiligen genetischen Form ab.

Ambulante Behandlung

  • Einzelschulung zu Krankheitsbild, Ernährung und Medikamenten
  • Aufklärung über Therapiemöglichkeiten und deren Wirkungsweise
  • Information über Folgeerkrankungen und Vorsorge

Stationäre Behandlung

Unsere Abteilung ist als Diabeteszentrum DDG zertifiziert – ein Qualitätssiegel für eine besonders hochwertige Versorgung von Menschen mit Diabetes.

Eine stationäre Aufnahme ist möglich, wenn eine umfassende Therapieanpassung oder Abklärung erforderlich ist.

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