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Facharzt für Allgemeinchirurgie, Facharzt für Viszeralchirurgie, Spezielle Viszeralchirurgie, Ernährungsmedizin (DGEM)

Facharzt für Chirurgie, Spezielle Viszeralchirurgie

Fachärztin für Viszeralchirurgie

Fachärztin für Viszeralchirurgie, Proktologin

Facharzt für Viszeralchirurgie, Proktologe
Fachärztin
Assistenzärztin
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
auf dieser Seite finden Sie alle wichtigen Informationen zur Zuweisung und Vorstellung von Patientinnen und Patienten in unserer Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie am GK Bonn.
Bei akuten Notfällen sind Patientinnen und Patienten rund um die Uhr in unserer Notaufnahme willkommen:
Haus St. Petrus
Bonner Talweg 4–6, 53113 Bonn
Kontakt
Notaufnahme: 0228 506-0
Dienstarzt Viszeralchirurgie: 0228 508-7059
Die ambulante Behandlung erfolgt in der Elektivambulanz im Haus St. Elisabeth
Prinz-Albert-Straße 40, 53113 Bonn
Eine Überweisung durch folgende Fachgruppen ist erforderlich:
Die telefonische Terminvereinbarung erfolgt über das Sekretariat der Allgemein- und Viszeralchirurgie.
Ansprechpartnerin: Frau Olbricht
Tel.: 0228 508-1571
Fax: 0228 508-1576
Für die Chefarztsprechstunde bitten wir um direkte Terminvereinbarung über unser Sekretariat:
Frau Olbricht
Tel.: 0228 508-1571
Fax: 0228 508-1576
E-Mail: chirurgie@gk-bonn.de
Sprechzeiten:
Die Anmeldung zur stationären Aufnahme erfolgt ebenfalls über das Sekretariat der Allgemein- und Viszeralchirurgie:
Tel.: 0228 508-1571
Fax: 0228 508-1576
E-Mail: chirurgie@gk-bonn.de
Bitte geben Sie Ihren Patientinnen und Patienten folgende Unterlagen mit:
Über den Link-Button „Online-Terminvereinbarung“ gelangen Sie direkt zu unserem Patientenportal. Dort können Sie Ihren Termin einfach und sicher online buchen. Weitere Hinweise zum Datenschutz finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
In unserer Abteilung stehen moderne, patientenorientierte Behandlungsverfahren im Mittelpunkt. Wir führen sämtliche chirurgischen Eingriffe nach neuesten medizinischen Standards durch – wann immer möglich in minimal-invasiver Technik („Schlüssellochchirurgie“), um die Belastung für unsere Patientinnen und Patienten so gering wie möglich zu halten.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Behandlung von Krebserkrankungen im Bereich des Magen-Darm-Trakts sowie der Bauchspeicheldrüse. Hierbei setzen wir auf ein interdisziplinäres Therapiekonzept: In enger Zusammenarbeit mit den Fachbereichen Gastroenterologie, Onkologie, Strahlentherapie, Radiologie und Intensivmedizin bieten wir eine maßgeschneiderte, ganzheitliche Versorgung – stets in Abstimmung mit den niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen.
Lernen Sie auf den folgenden Seiten unser Team und unser medizinisches Leistungsspektrum kennen.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Präzision durch modernste Technologie
Im Zentrum für Minimal-invasive und Robotische Chirurgie (ZMR) des Gemeinschaftskrankenhauses Bonn setzen wir modernste roboterassistierte Operationsverfahren ein.
Das Da Vinci®-Operationssystem unterstützt unsere erfahrenen Chirurginnen und Chirurgen bei komplexen Eingriffen im Bauchraum – mit höchster Präzision, Sicherheit und Schonung für unsere Patientinnen und Patienten.
Bei der robotisch-assistierten Chirurgie steuert der Operateur das Operationssystem über eine Konsole.
Das System überträgt jede Handbewegung des Operateurs präzise und zitterfrei auf feinste Instrumente, die über einen größeren Bewegungsumfang verfügen als die menschliche Hand.
Eine hochauflösende 3D-HD-Kamera bietet eine zehnfache Vergrößerung des Operationsfeldes – so können auch schwer zugängliche Bereiche optimal dargestellt und behandelt werden.
Wichtig: Die Operation wird nicht automatisch vom Roboter durchgeführt – die Steuerung liegt jederzeit vollständig in der Hand des Operateurs.
Der OP-Roboter kommt bei einer Vielzahl von Eingriffen im Bereich des Bauchraums zum Einsatz, insbesondere bei Operationen an:
Robotisch-assistierte Eingriffe sind minimalinvasiv und bieten im Vergleich zu herkömmlichen Operationstechniken zahlreiche Vorteile:
Nicht jede Operation kann oder sollte robotisch durchgeführt werden.
Bei ausgedehnten Voroperationen, großen Tumoren oder komplexen anatomischen Gegebenheiten kann eine offene Operation die bessere Wahl sein.
In einem persönlichen Beratungsgespräch klären wir gemeinsam, welches Verfahren für Sie am besten geeignet ist.
Die Bauchspeicheldrüse (Pankreas) ist ein lebenswichtiges Organ mit vielfältigen Funktionen. Sie produziert einerseits Verdauungsenzyme, die im Zwölffingerdarm zur Nahrungsaufspaltung beitragen, und andererseits Hormone wie Insulin, die den Blutzuckerspiegel regulieren.
In unserer Klinik behandeln wir sowohl gutartige als auch bösartige Erkrankungen des Pankreas – darunter:
Aufgrund der komplexen Anatomie und der Nähe zu lebenswichtigen Blutgefäßen ist die Pankreaschirurgie ein hochspezialisiertes Fachgebiet, das ausschließlich von erfahrenen Viszeralchirurginnen und -chirurgen durchgeführt werden sollte.
Jeder Fall wird in unserer interdisziplinären Tumorkonferenz gemeinsam mit den Fachbereichen Onkologie, Gastroenterologie, Radiologie, Pathologie und Strahlentherapie besprochen. So stellen wir sicher, dass Sie eine maßgeschneiderte, auf Ihre Situation abgestimmte Therapie erhalten – von der medikamentösen Behandlung bis hin zur Operation.
Wann immer möglich, setzen wir auf minimal-invasive Operationsverfahren, um die Genesung zu beschleunigen und die Belastung für Sie so gering wie möglich zu halten.
Darmkrebs zählt mit rund 60.000 Neuerkrankungen pro Jahr zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland. Eine frühzeitige Diagnose und eine individuell abgestimmte Behandlung sind entscheidend für die Heilungschancen.
Diagnose und Stadieneinteilung (Staging)
Nach der Diagnosestellung erfolgt zunächst die sogenannte Staging-Diagnostik, um die Ausbreitung des Tumors genau zu bestimmen. Dabei kommen moderne Verfahren zum Einsatz:
Diese Untersuchungen helfen uns, das Tumorstadium präzise zu erfassen und das weitere Vorgehen zu planen.
In unserer interdisziplinären Tumorkonferenz besprechen Expertinnen und Experten aus den Bereichen:
jeden Fall individuell und entwickeln gemeinsam ein maßgeschneidertes Therapiekonzept – ganz auf Ihre persönliche Situation abgestimmt.
Je nach Befund kombinieren wir verschiedene Behandlungsmöglichkeiten:
Als zertifiziertes viszeralmedizinisches Zentrum bieten wir das gesamte Spektrum moderner Operationsverfahren an – von der minimal-invasiven Chirurgie (Schlüssellochtechnik) bis hin zu komplexen offenen Eingriffen. Unser Ziel ist dabei stets eine organ- und funktionserhaltende Operation, um Ihre Lebensqualität zu erhalten.

Die endokrine Chirurgie befasst sich mit der operativen Behandlung von hormonproduzierenden Drüsen. In unserer Klinik liegt der Schwerpunkt auf Erkrankungen der:
Diese Drüsen steuern zahlreiche lebenswichtige Funktionen im Körper – von Stoffwechsel und Wachstum bis hin zu Stressreaktionen und Hormonhaushalt.
Die Schilddrüse liegt unterhalb des Kehlkopfs vor der Luftröhre und hat eine schmetterlingsartige Form. Sie produziert wichtige Schilddrüsenhormone (z. B. Thyroxin), die den Stoffwechsel, das Wachstum und die Energiebalance regulieren.
Operationen an der Schilddrüse können notwendig sein bei
Die Nebenschilddrüsen sind vier kleine, linsenförmige Drüsen hinter der Schilddrüse. Sie regulieren mit dem Parathormon den Calcium- und Phosphatstoffwechsel. Bei einer Überfunktion (Hyperparathyreoidismus) kann es zu Knochenschwund, Nierensteinen und weiteren Komplikationen kommen – hier ist oft eine operative Entfernung erforderlich.
Die Nebennieren sitzen jeweils auf den Nieren und produzieren mehrere lebenswichtige Hormone, darunter:
Tumore oder Überfunktionen der Nebenniere – z. B. beim Conn-Syndrom, Cushing-Syndrom oder Phäochromozytom – erfordern häufig eine gezielte operative Behandlung, idealerweise minimal-invasiv (laparoskopisch).
Die Abklärung und Therapie endokriner Erkrankungen erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den Fachbereichen:
Ein Bauchwandbruch (Hernie) entsteht, wenn sich Eingeweide, wie z. B. Darmschlingen, durch eine Schwachstelle in der Bauchwand nach außen verlagern. Solche Brüche können in verschiedenen Regionen auftreten – am häufigsten jedoch:
Hernien entstehen meist durch eine Kombination aus Bindegewebsschwäche, körperlicher Belastung, Übergewicht oder Voroperationen. Typische Beschwerden sind:
Eine konservative Heilung einer Hernie – also ohne Operation – ist nicht möglich. Ein frühzeitiger chirurgischer Eingriff wird empfohlen, um:
In unesrer Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie am GK Bonn bieten wir das gesamte Spektrum der modernen Hernienchirurgie an – individuell angepasst an Ihre Diagnose, Ihren Gesundheitszustand und Ihre Lebenssituation:

Die Leber ist das zentrale Stoffwechselorgan des Körpers und liegt im rechten Oberbauch. Sie verarbeitet Nährstoffe, die aus dem Darm aufgenommen werden, bildet Gallensäuren zur Fettverdauung und spielt eine entscheidende Rolle im Entgiftungs- und Energiestoffwechsel.
Eine Entfernung der Gallenblase ist häufig bei Gallensteinen, Entzündungen oder funktionellen Störungen erforderlich. Dieser Eingriff wird bei uns nahezu immer minimal-invasiv (Schlüssellochtechnik) durchgeführt und zählt zu den häufigsten Operationen unserer Abteilung. Der Eingriff ist in der Regel gut verträglich, mit einer kurzen Erholungszeit.
Operationen an der Leber – beispielsweise bei gut- oder bösartigen Tumoren – sind komplexer und erfordern eine individuelle OP-Planung. Dank moderner Bildgebung und unserer langjährigen Erfahrung in der Leberchirurgie können viele dieser Eingriffe minimal-invasiv durchgeführt werden, was für Patientinnen und Patienten eine schnellere Genesung und weniger Belastung bedeutet.
Wir arbeiten eng mit den Fachbereichen Radiologie, Onkologie, Gastroenterologie und Anästhesie zusammen, um eine sichere, effektive und maßgeschneiderte Therapie anbieten zu können.

In Deutschland erkranken jährlich rund 15.000 Menschen an Magenkrebs (Magenkarzinom). Eine frühzeitige Diagnose und ein individuell abgestimmtes Therapiekonzept sind entscheidend für den Behandlungserfolg.
Zur genauen Einschätzung der Tumorausbreitung nutzen wir modernste bildgebende Verfahren:
Diese sogenannten Staging-Untersuchungen helfen uns, das exakte Tumorstadium zu bestimmen und das bestmögliche Vorgehen zu planen.
Je nach Befund empfehlen wir eine individuell angepasste Kombination aus:
Unser Ziel ist, wann immer möglich, eine Teilresektion des Magens (subtotale Gastrektomie) durchzuführen, um den Erhalt von Magenfunktionen zu ermöglichen. In manchen Fällen – abhängig von Lage, Größe und Ausbreitung des Tumors – ist jedoch eine vollständige Entfernung des Magens (totale Gastrektomie) notwendig.
Jede Behandlung wird in unserer interdisziplinären Tumorkonferenz gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus den Bereichen:
besprochen. So garantieren wir ein maßgeschneidertes, multimodales Therapiekonzept, das sowohl onkologische Sicherheit als auch Lebensqualität in den Mittelpunkt stellt.

Die Proktologie befasst sich mit der Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen des Enddarms, Analkanals, Beckenbodens und der Afterregion. Dabei kommen sowohl chirurgische als auch konservative (nicht-operative) Therapieverfahren zum Einsatz – individuell angepasst an die jeweiligen Beschwerden und Lebensumstände.
Typische Krankheitsbilder in der Proktologie sind:
Da proktologische Beschwerden oft mit anderen Fachgebieten überschneiden, arbeiten wir eng mit:
zusammen, um eine umfassende und ganzheitliche Behandlung zu ermöglichen.
In unserer fachproktologischen Sprechstunde bieten wir Ihnen:
Ergänzend können wir – in Kooperation mit unseren Partnerabteilungen – weitere Untersuchungen wie:
veranlassen.
Viele Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts – darunter Beschwerden an Magen, Darm, Leber, Gallenblase, Gallenwegen und der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) – überschneiden sich in Diagnostik und Therapie zwischen Gastroenterologie und Viszeralchirurgie. Um eine präzise Diagnose und die bestmögliche Behandlung zu gewährleisten, setzen wir am Gemeinschaftskrankenhaus Bonn auf ein eng vernetztes, interdisziplinäres Konzept.
Ein besonderes Merkmal unserer Klinik ist die fachübergreifende Zusammenarbeit zwischen folgenden Abteilungen:
Diese enge Kooperation ermöglicht eine schnelle, koordinierte Entscheidungsfindung – sowohl bei gutartigen als auch bei bösartigen Erkrankungen des Verdauungssystems.
Für Patientinnen und Patienten mit gastrointestinalen Tumoren (z. B. Darmkrebs, Magenkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs, Leberkrebs) entwickeln wir im Rahmen unserer wöchentlichen interdisziplinären Tumorkonferenz individuelle Behandlungsstrategien.
Die Tumorkonferenz vereint Expertinnen und Experten folgender Fachrichtungen:
So garantieren wir eine maßgeschneiderte, evidenzbasierte Therapieplanung für jede Patientin und jeden Patienten – abgestimmt auf das Krankheitsbild, das Tumorstadium und individuelle Bedürfnisse.