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Gemeinschaftskrankenhaus BonnSt. Elisabeth · St. Petrus · St. JohannesAkademisches Lehrkrankenhaus der Universität Bonn
Marienhaus
Gruppe von medizinischem Personal in Kitteln und Alltagskleidung in einem hellen Flur
Gruppe von medizinischem Personal in Kitteln und Alltagskleidung in einem hellen Flur

Akutgeriatrie Gemeinschaftskrankenhaus Bonn

Bild der Marienhaus-Gruppe
Leitung
Frank Otten
Chefarzt Geriatrie
  • Sprechstunden
  • Team
  • Infomaterial
  • Zertifizierungen
  • ausblenden

Sprechstunde nach Vereinbarung!

Adresse:
Haus St. Elisabeth
Prinz-Albert-Str. 40
53113 Bonn

Tel.: 0228 508-1221
Fax: 0228 508-1222
Mail: geriatrie@gk-bonn.de
KIM-Adresse: geriatrie@gk-bonn.kim.telematik 

Bild der Marienhaus-Gruppe
Oberarzt
Claus Blicke

Facharzt Innere Medizin, Geriater

Bild der Marienhaus-Gruppe
Oberarzt
Dr. med. Alexander Grawe

Facharzt Innere Medizin, Geriater, Ernährungsmedizin

Assistenzärztin
Lidia Bauer

Fachärztin für Innere Medizin

Assistenzarzt
Dr. med. Johannes Probst

Facharzt Innere Medizin, Geriater, Notfallmedizin

Assistenzärztin
Dr. med. Sophie Linnéa Reppschläger

Weiterbildungsassistentin

Assistenzärztin
Dr. med. Cordula Schink

Fachärztin Innere Medizin, Geriaterin

Assistenzärztin
Dr. med. Eva Schmitz

Weiterbildungsassistentin

Assistenzarzt
Dr. med. Johannes Schwerdt

Weiterbildungsassistent

Infomaterial
Flyer Geriatrie GK Bonn
Infomaterial für Einweiser
Anmeldeformular (überweisende Kliniken)

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank, dass Sie Ihre Patientin bzw. Ihren Patienten zur Behandlung in unserer geriatrischen Abteilung überweisen möchten.

Einweisung

Die Einweisung in die Geriatrie erfolgt durch den behandelnden Arzt oder behandelnde Ärztin mit dem üblichen Einweisungsschein oder als Notfall über die ZentraleNotaufnahme.
Bitte geben Sie auf dem Einweisungsformular ausdrücklich die Abteilung Geriatrie als Ziel an.

Kontakt

Für Rückfragen stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung:

  • Sekretariat Geriatrie
  • Geriatrischer Dienstarzt
Rechteckiges Logo mit stilisiertem grünen Lupensymbol und Text 'QUALITÄTSSIEGEL GERIATRIE HERAUSGEGEBEN VOM BUNDESVERBAND GERIATRIE'
Logo und Schriftzug des AltersTraumaZentrums DGU mit dem Text 'Alterstraumazentrum am Gemeinschaftskrankenhaus Bonn gGmbH ATZ-00521'
Logo des Bundesverbands Geriatrie mit den Buchstaben BVG in einem grünen Kreis und dem Schriftzug Bundesverband Geriatrie darunter

Akutgeriatrie – Medizin im höheren Lebensalter

In der Akutgeriatrie behandeln wir ältere Patientinnen und Patienten mit plötzlich auftretenden oder sich verschlechternden Erkrankungen. Häufig bestehen mehrere Erkrankungen gleichzeitig (Multimorbidität), die sich dann wechselseitig beeinflussen. Altersmedizin ist immer komplex. 

Die Behandlung erfolgt durch Fachärztinnen und Fachärzte für Innere Medizin mit spezieller Qualifikation in der Altersmedizin. 

Dabei nutzen wir das gesamte diagnostische und therapeutische Spektrum des Gemeinschaftskrankenhauses.

Eine vollständige Heilung, also Abwesenheit von (chronischen) Krankheiten, ist im höheren Lebensalter medizinisch nicht immer möglich. Ein Behandlungserfolg bedeutet auch eine bestmögliche medizinische Stabilisation zu erreichen. Dabei ist es wichtig, die Eigenverantwortung der Patientinnen und Patienten zu stärken.

Deshalb arbeiten wir interdisziplinär und fachübergreifend. Unser multiprofessionelles Team aus Ärztinnen und Ärzten, geschulter Pflege, Physio- und Ergotherapie, Logopädie, Psychologie, Sozialdienst und Case-Management ergänzt sich und behandelt unsere Patientinnen und Patienten.

Älterer Mann im weißen Arztkittel sitzt an einem Tisch und spricht mit einer Person im Vordergrund

Unsere Leistungen und Therapien

In unserer Abteilung diagnostizieren und behandeln wir ein breites Spektrum altersmedizinischer Erkrankungen.
Als Krankhausabteilung behandeln wir Erkrankungen, die nur stationär zu therapieren sind.
Die Akutgeriatrie ist eine aufnehmende Abteilung, d.h. wir nehmen Patientinnen und Patienten aus der ZNA (Zentrale Notaufnahme), Intensiv/ IMC- Stationen oder nach Einweisung auf.

Zu den häufigen Krankheitsbildern gehören unter anderem:

  • Erkrankungen der inneren Organe
  • Infektionen (z.B. Lungenentzündung)
  • Erkrankungen des Nervensystems (je nach Indikation z.B. Weiterbehandlung nach Stroke Unit/ Schlaganfall, neurochirurgischer Erkrankungen/ Operationen, Folgen der Parkinson-Erkrankung)
  • Erkrankungen des Bewegungsapparates: vor allem bei Frakturen (z.B. Oberarmbruch, Wirbelkörperbruch, Beckenbruch oder Hüftgelenksbruch) im AltersTraumaZentrum, aber auch bei akuten Schmerzen bei chronischen Wirbelsäulenerkrankungen, Arthrose oder Osteoporose.
  • Akute geriatrische Schmerzsyndrome
  • Dysphagie (Abklärung und Behandlung von Schluckstörungen, z. B. durch eine endoskopische Schluckuntersuchung, FEES)

Die Erkrankung, die den jetzigen Krankenhausaufenthalt notwendig macht, ist bei älteren Menschen oft mit sogenannten geriatrischen Syndromen verbunden. Das gleichzeitige Auftreten akuter und chronischer Beschwerden kann zu komplexen Krankheitsverläufen führen.
 

Im höheren Lebensalter können Stürze oder Knochenbrüche erhebliche Auswirkungen auf Gesundheit, Mobilität und Selbstständigkeit haben. Deshalb ist neben der Behandlung der Verletzung, auch die Berücksichtigung bestehender Erkrankungen wichtig.
In unserem AltersTraumaZentrum erfolgt die Behandlung fachübergreifend und individuell abgestimmt.

  • Behandlung älterer Patientinnen und Patienten nach Stürzen, Knochenbrüchen oder Verletzungen
  • Kooperative Versorgung durch die Abteilungen Geriatrie und Orthopädie/ Unfallchirurgie/ Sportmedizin
  • Berücksichtigung von Verletzung, Begleiterkrankungen 

Die Geriatrie arbeitet interprofessionell, d.h. Mediziner*innen und ein therapeutisches Team aus Pflege, Physio- und Ergotherapie, Logopädie, Psychologie, Sozialdienst und Case-Management ergänzen sich in ihren spezifischen Tätigkeiten.

Dabei berücksichtigen wir:

  • das Zusammenspiel mehrerer Erkrankungen und deren Wechselwirkungen (Multimorbidität)
  • komplexe oder wiederkehrende Krankheitsverläufe
  • die Verbindung zwischen gesundheitlichen und emotionalen Faktoren
  • individuelle Ressourcen

Das sogenannten „geriatrische Assessment“, als strukturiertes Verfahren zur Einschätzung von Mobilität, Selbsthilfefähigkeit, Emotion und Kognition, schafft eine Grundlage für das Behandlungsteam.

Geriatrische Pflege bedeutet mehr als Grundversorgung.
Unser pflegerischer Ansatz ist aktivierend und therapeutisch ausgerichtet. Ziel ist es, vorhandene Fähigkeiten zu erhalten.

Dabei verstehen wir Pflege als Hilfe zur Selbsthilfe. Unsere Pflegefachkräfte begleiten, motivieren und unterstützen – immer mit dem Ziel, die Selbstständigkeit zu fördern.

Schwerpunkte der aktivierend-therapeutischen Pflege:

  • Förderung von Mobilität und Beweglichkeit
  • Anleitung und Unterstützung bei Alltagsaktivitäten wie Körperpflege oder Ankleiden
  • Stärkung von Eigenverantwortung und Selbstvertrauen

Dabei ermutigen unsere Fachpflegekräfte die Patientinnen und Patienten aktiv am eigenen Heilungsprozess mitzuwirken.

„Gehen können“ ist oft ein zentraler Wunsch der Patientinnen und Patienten.

Das Ziel der Physiotherapie ist, Bewegungsabläufe so zu trainieren, dass sie im täglichen Leben direkt umsetzbar sind – verständlich und sinnvoll.

Die Physiotherapie analysiert zunächst die aktuellen motorischen Fähigkeiten. In der geriatrischen Akutbehandlung verbindet die Physiotherapie medizinische Behandlung mit alltagsnaher Mobilisation, orientiert sich dabei an den individuellen Fähigkeiten der Patientinnen und Patienten.
Das Behandlungsteam trainiert dann Beweglichkeit, Kraft und Ausdauer. Vorrausetzungen für eine Mobilität, soweit es die jetzige Erkrankung ermöglicht.

Schwerpunkte der physiotherapeutischen Behandlung:

  • Training von Beweglichkeit, Kraft und Gleichgewicht
  • Unterstützung von Herz-Kreislauf- und Atemfunktion
  • Förderung sicherer Alltagsbewegungen (z. B. Aufstehen, Gehen, Treppensteigen)
  • Individuell angepasste Übungen mit konkretem Alltagsbezug

Dabei fördern wir die Eigenverantwortung und aktive Mitwirkung der Patientinnen und Patienten.

Selbstständig handeln zu können bedeutet Lebensqualität.

Im Mittelpunkt der Ergotherapie stehen die Förderung individueller Fähigkeiten trotz krankheitsbedingter Einschränkung. Hierzu bedarf es des komplexen Zusammenspieles unseres neuronalen Systems.
Zunächst erfolgt eine komplexe Analyse der individuellen Kompetenzen, damit dann gemeinsam mit den Patientinnen und Patienten eine alltagspraktische Behandlungsstrategie entwickelt werden kann.
Schwerpunkte der ergotherapeutischen Behandlung:

  • Training von Alltagsaktivitäten (z. B. Ankleiden, Essen, Gehen)
  • Förderung der Feinmotorik und Handfunktion
  • Unterstützung kognitiver Fähigkeiten wie Konzentration und Handlungsplanung
  • Entwicklung individueller Alltagsstrategien
  • Stärkung von Selbstständigkeit und Selbstvertrauen

Ziele sind ist vorhandene Fähigkeiten möglichst zu erhalten, beeinträchtigte Funktionen zu trainieren, um die Handlungsfähigkeit im Alltag zu verbessern - soweit es die aktuelle Erkrankung erlaubt. 

Kommunikation und sicheres Schlucken sind für uns Menschen von zentraler Bedeutung. 
Diese Fähigkeiten können infolge neurologischer oder anderer Erkrankungen beeinträchtigt sein.

Das Team der Logopädie ist u.a. spezialisiert auf die Diagnostik und Therapie von 

  • Sprach-, Sprech- und Stimmstörungen,
  • Fazialis Paresen und
  • Schluckstörungen.

Zu dem Behandlungsspektrum gehören auch beatmete, als auch nicht-beatmete Patientinnen und Patienten der Intensivstation mit komplexen Erkrankungsbildern.

Die Schluckendoskopie (FEES, fiberendoskopischen Evaluation des Schluckens) ist ein weiterer diagnostischer Schwerpunkt. Diese minimalinvasive Untersuchung ermöglicht eine direkte Beurteilung des Schluckens, Planung einer gezielten Therapie und die individuelle Anpassung der Ernährung.

Je nach Krankheitsbild werden Sprache und Kommunikation gefördert, Stimmkraft und Artikulation geübt sowie Techniken zur Reduktion des Verschluckungsrisikos trainiert.

Eine akute Erkrankung bedeutet oft auch eine seelische Belastung.
Psychologie verbindet Krisenhilfe mit stabilisierender therapeutischer Begleitung und stärkt so die inneren Ressourcen.
Das Team der Psychologie unterstützt Patientinnen und Patienten therapeutisch, mit ihren Diagnosen, persönlichen Umbrüchen, emotionalen, körperlichen oder kognitiven Veränderungen umzugehen.

Schwerpunkte der psychologischen Unterstützung:

  • Krisenintervention bei belastenden Diagnosen oder Lebenssituationen
  • Unterstützung bei der emotionalen Verarbeitung von Krankheit
  • Einbeziehung der persönlichen Lebensgeschichte und individueller Erfahrungen
  • Umgang mit Ängsten (z.B. Sturzangst), sowie akut-postoperativen und chronischen  
    Schmerzen
  • Förderung von Motivation und Zuversicht
  • Gedächtnis- und Konzentrationsübungen bei Bedarf

Ziel ist es, die psychische Widerstandskraft (Resilienz) zu stärken und damit die Grundlage für eine Verbesserung der Lebensqualität zu schaffen.

Ihr Aufenthalt in unserer Geriatrie

Ein Krankenhausaufenthalt wirft viele organisatorische Fragen auf.

Angehörigen, Patientinnen und Patienten empfehlen wir, sich frühzeitig beim Case-Management oder Sozialdienst zu melden. Diese beraten bei:

  • Organisation häuslicher Hilfen,
  • Kurzzeitpflege oder Heimunterbringung und
  • Reha-Beantragung.

Aufenthaltsdauer

Die Dauer Ihres Aufenthalts richtet sich ausschließlich nach medizinischen Kriterien. Krankenkassen prüfen die Notwendigkeit der stationären Behandlung.

Entlassung

Die Entlassung erfolgt nach medizinischen Kriterien. Sie erhalten bei Entlassung einen Arztbrief mit allen wichtigen Informationen.

Rehabilitation

Ist eine Reha sinnvoll, beantragt unser Sozialdienst diese bei Ihrer Krankenkasse. Beachten Sie, dass es Reha-Kriterien gibt. Über die Bewilligung entscheidet allein die Krankenkasse, nicht das Krankenhaus.
Auch wenn die Krankenkasse eine Reha bewilligt, entscheidet die Reha-Klinik nach eigenen Aufnahmekriterien, ob und wann die Patientinnen oder Patienten aufgenommen werden können. Ein direkter Übergang aus dem Krankenhaus in die Reha ist daher nicht immer möglich.

Ansprechpersonen & Kontakt

Sekretariat Geriatrie

Terminvereinbarung
Telefon: 0228 508-1221
E-Mail: Geriatrie@gk-bonn.de 
KIM-Adresse: geriatrie@gk-bonn.kim.telematik 

Sozialdienst

Hier geht es zu Beratung zu Reha, Pflege und weiterführender Versorgung

Ihre Facharztausbildung bei uns!
Karriere in Bonn.
Weitere Informationen
Kontakt
Haus St. Petrus Bonn
Bonner Talweg 4 – 6
53113 Bonn
Telefon 0228 506-0
Fax 0228 506-2150
e-Mail info@gk-bonn.de
Haus St. Elisabeth Bonn
Prinz-Albert-Str. 40
53113 Bonn
Telefon 0228 508-0
e-Mail info@gk-bonn.de
Gesundheitszentrum St. Johannes Bonn
Kölnstr. 54
53111 Bonn
e-Mail info@gk-bonn.de
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