


Kontakt:
Chefarztsekretariat Kardiologie
Tel. 0228 506-2291
Fax 0228 506-2299
E-Mail: kardiologie@gk-bonn.de
Adresse:
Gemeinschaftskrankenhaus Bonn | Haus St. Petrus
Bonner Talweg 4-6
53113 Bonn

Facharzt für Innere Medizin | Kardiologie

Facharzt für Innere Medizin | Kardiologie
Schwerpunkte: Herzkatheterdiagnostik und –therapie | Kardiale Computertomographie (Kardio-CT) | Schrittmacher und ICD Ambulanz

Facharzt für Innere Medizin | Kardiologie
Zusatzqualifikationen: Interventionelle Kardiologie | Spezielle Rhythmologie - Aktive Herzrhythmusimplantate
Schwerpunkte: Spezielle interventionelle Koronartherapie (CHIP, CTO) | Interventionelle Aortenklappenimplantation (TAVI) | Interventionelle Therapie der Mitraklappeninsuffizienz (MitraClip) | Herzschrittmacher-, Defibrillator- und Resynchronisationstherapie | Kardiale Magnetresonanztomographie (Kardio-MRT)

Facharzt für Innere Medizin | Kardiologie
Schwerpunkte: Interventionelle Elektrophysiologie / Ablation | Herzkatheterdiagnostik und -therapie

Facharzt für Innere Medizin | Kardiologie
Leitender Arzt Elektrophysiologie
Zusatzqualifitkationen: Interventionelle Kardiologie | Spezielle Rhythmologie - Aktive Herzrhythmusimplantate
Schwerpunkte: Herzkatheterdiagnostik und -therapie | Herzschrittmacher-, Defibrillator- und Resynchronisationstherapie | Interventionelle Elektrophysiologie / Ablation
Wir bieten das komplette Spektrum der Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, darunter:
Für Informationen zu einzelnen Patienten wenden Sie sich bitte an unsere Zentrale.
Wir verbinden Sie direkt mit dem zuständigen Ansprechpartner in der jeweiligen Fachabteilung.
Telefon 0228 506-0
Sekretariat Kardiologie
Simone Ouederni
Telefon 0228 506-2291
Fax 0228 506-2299
E-Mail: kardiologie@gk-bonn.de
24-Stunden-Notfallambulanz: Telefon 0228 506-0
Privatambulanz nach Vereinbarung
Über den Link-Button „Online-Terminvereinbarung“ gelangen Sie direkt zu unserem Patientenportal. Dort können Sie Ihren Termin einfach und sicher online buchen. Weitere Hinweise zum Datenschutz finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Ein gesundes Herz schlägt im Ruhezustand 50 bis 100 Mal pro Minute – es reagiert auf jede Situation, ob Anstrengung, Stress oder Entspannung. Unser Herz passt seinen Rhythmus flexibel an das Leben an. Ist das Herz jedoch erkrankt, funktioniert diese Anpassung nicht mehr zuverlässig. In schweren Fällen kann dies sogar lebensbedrohlich sein.
Unsere Aufgabe ist es, Ihr Herz wieder in den richtigen Rhythmus zu bringen.
Unsere Abteilung für Kardiologie bietet das gesamte Spektrum moderner Diagnostik und Therapie von Herzerkrankungen – sowohl invasiv als auch nicht-invasiv. Dazu zählen:
Dank unseres modernen Herzkatheter-Labors und einer großzügig ausgestatteten Intensivstation sind wir rund um die Uhr für die Akut-Therapie einsatzbereit – insbesondere bei komplizierten Herzinfarkten.
Für die Diagnostik stehen uns bildgebende Verfahren der neuesten Generation zur Verfügung. Unsere Schwerpunkte liegen in der:
Seit 2006 bündeln wir unsere Kompetenzen gemeinsam mit den Abteilungen für Radiologie und Gefäßchirurgie im Interdisziplinären Herz- und Gefäßzentrum. Dieses Zentrum wurde im selben Jahr – als einzige Einrichtung im Bonner Raum – von der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie zertifiziert.
Vertrauen Sie auf unsere Erfahrung, modernste Technik und ein eingespieltes Expertenteam – für Ihr Herz und Ihre Gesundheit.

Ein Herzschrittmacher ist ein kleines Aggregat, das über dünne Sonden mit dem Herzen verbunden wird und es durch schwache Impulse stimuliert.
Ein implantierbarer Defibrillator funktioniert ähnlich wie ein Schrittmacher, ist aber leistungsfähiger:
Bei Patienten mit Herzinsuffizienz kann eine zusätzliche dritte Sonde implantiert werden:
Ein Ereignisrekorder ist ein kleines Gerät unter der Haut, das den Herzrhythmus kontinuierlich aufzeichnet.
Die EPU ist eine spezielle Herzkatheteruntersuchung zur Diagnose von Herzrhythmusstörungen.
Bei einer Ablation werden gezielt Herzmuskelzellen verödet, die Rhythmusstörungen verursachen.
In enger Kooperation mit der Radiologie bieten wir modernste Verfahren der Computertomografie (Kardio-CT) und Magnetresonanztomografie (Kardio-MRT) an. Beide Methoden sind wichtige Bausteine in der nicht-invasiven Diagnostik von Herz- und Gefäßerkrankungen.
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Die Aortenklappenstenose ist der häufigste erworbene Herzklappenfehler. Treten Symptome wie Brustschmerzen, Schwindel, Ohnmacht oder Leistungsschwäche auf, verschlechtert sich die Prognose deutlich.
Die TAVI (Transcatheter Aortic Valve Implantation) ist eine schonende Alternative zur Operation – insbesondere bei Patienten mit erhöhtem Risiko oder wenn eine OP nicht möglich ist.
Die Entscheidung für eine TAVI erfolgt im interdisziplinären Herzteam (Kardiologen & Herzchirurgen).
Die Mitralklappeninsuffizienz (Undichtigkeit der Mitralklappe) ist der zweithäufigste Klappenfehler.
Viele Patienten können aufgrund von Alter, Begleiterkrankungen oder eingeschränkter Herzfunktion nicht operiert werden.
Das MitraClip-Verfahren bietet hier eine etablierte, kathetergestützte Therapie.
Auch hier erfolgt die Indikationsstellung im Herzteam.
Herzrhythmusstörungen sind weit verbreitet und können sehr unterschiedliche Ursachen und Auswirkungen haben – von Schwindel und Leistungsminderung bis hin zu lebensbedrohlichen Situationen.
Um Herzrhythmusstörungen sicher zu behandeln und die Herzfunktion zu stabilisieren, stehen verschiedene moderne Implantate zur Verfügung.
Ein Herzschrittmacher ist ein kleines Gerät – etwa so groß wie eine Streichholzschachtel –, das mit feinen Sonden mit dem Herzen verbunden wird. Diese Sonden leiten schwache, für den Patienten nicht spürbare elektrische Impulse weiter.
Ein implantierbarer Defibrillator (ICD) funktioniert ähnlich wie ein Schrittmacher, ist jedoch etwas größer und wird in der Regel unter dem Brustmuskel eingesetzt.
Bei manchen Patienten mit Herzschwäche (Herzinsuffizienz) arbeiten die rechte und linke Herzkammer nicht mehr synchron zusammen. Das schwächt die Pumpkraft zusätzlich.
Ein Ereignisrekorder – auch Loop-Rekorder genannt – ist ein sehr kleines Gerät (etwa so groß wie ein Feuerzeug), das direkt unter die Haut implantiert wird.
Zusammenfassung:
Herzschrittmacher, Defibrillatoren, CRT-Systeme und Ereignisrekorder sind moderne, hochsichere Verfahren, die Patienten mit Rhythmusstörungen oder Herzschwäche mehr Sicherheit, Lebensqualität und oft auch Lebenszeit schenken.
Hier geht es zu unserem Video: Funktionsweise eines Herzschrittmachers.
Unter dem Begriff Herzrhythmusstörungen versteht man Störungen der normalen Herzschlagfolge. Sie können harmlos sein, aber auch zu Beschwerden wie Herzrasen, Schwindel oder Bewusstlosigkeit führen. Um eine gezielte Behandlung zu planen, muss die Ursache möglichst genau festgestellt werden.
Die EPU ist eine spezielle Herzkatheteruntersuchung, mit der Herzrhythmusstörungen exakt lokalisiert werden können.
Herzrhythmusstörungen entstehen entweder durch:
Beides kann dazu führen, dass das Herz viel zu schnell schlägt.
Die Ablation ist ein Verfahren, bei dem gezielt kleine Bereiche von Herzmuskelzellen verödet werden, die eine Rhythmusstörung verursachen.
Vorhofflimmern ist die häufigste Herzrhythmusstörung. Die Diagnose kann bereits durch ein EKG gestellt werden, eine EPU ist hier meist nicht erforderlich.
Mit diesen modernen Behandlungsmöglichkeiten lassen sich Herzrhythmusstörungen oft dauerhaft und sehr erfolgreich therapieren – und die Lebensqualität spürbar verbessern.
Die Rhythmussprechstunde richtet sich an Patienten, bei denen eine elektrophysiologische Untersuchung (EPU) oder eine Ablationsbehandlung geplant ist. In diesem Termin informieren wir Sie ausführlich über den Ablauf, mögliche Risiken und beantworten Ihre persönlichen Fragen – noch bevor die stationäre Aufnahme erfolgt.
Ja. Die Rhythmussprechstunde ersetzt keine kardiologische Untersuchung.
Vorherige Befunde (z. B. EKG, Arztberichte, Ergebnisse anderer Untersuchungen) sollten uns bereits vorliegen, damit wir Sie bestmöglich beraten können.
Die Anmeldung erfolgt über das Sekretariat der Kardiologie.
Bitte bringen Sie zum Termin Ihre vorhandenen Befunde und Arztberichte mit.
Fazit: Die Rhythmussprechstunde ist Ihr persönlicher Vorbereitungstermin, um alle offenen Fragen zu klären und sich optimal auf eine geplante Untersuchung oder Behandlung einzustellen.
Sekretariat Kardiologie
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Die nicht-invasive Kardiologie umfasst moderne Verfahren, mit denen Herz und Gefäße zuverlässig untersucht werden können – ohne Operation oder Katheter. Im Mittelpunkt stehen Ultraschalluntersuchungen (Echokardiografie) sowie bildgebende Verfahren wie Computertomografie (CT) und Magnetresonanztomografie (MRT).
Die Echokardiografie ist eine der wichtigsten Untersuchungen in der Kardiologie. In unserem Echolabor führen wir jedes Jahr rund 7.500 Untersuchungen durch. Damit lassen sich Herzgröße, Pumpfunktion, Herzklappen und Blutflüsse genau beurteilen.
Bei der transthorakalen Echokardiografie wird ein Schallkopf auf den Brustkorb gesetzt. So können Herzfunktion, Herzmuskulatur und Klappenbewegungen in Echtzeit dargestellt werden.
Bei der TEE wird eine dünne, flexible Ultraschallsonde über den Rachen in die Speiseröhre eingeführt. Da die Sonde direkt neben dem Herzen liegt, können Strukturen besonders klar und ohne störende Überlagerungen dargestellt werden.
Die TEE ist vor allem geeignet zur Diagnose von:
Auch spezielle Kurzschlussverbindungen im Herzen können mit Hilfe eines Kontrastmittels nachgewiesen werden.
In der Stressechokardiografie wird das Herz unter Belastung untersucht. Anstelle körperlicher Anstrengung wird eine Belastung meist mit Medikamenten (z. B. Dobutamin) erzeugt.
Ziel ist es, die Pumpfunktion des Herzens in Ruhe und unter Stress zu vergleichen.
Die Untersuchung hilft:
In enger Zusammenarbeit mit der Radiologie setzen wir ergänzend auch Kardio-CT und Kardio-MRT ein. Diese Verfahren ermöglichen eine besonders präzise Darstellung der Herzkranzgefäße, der Herzmuskulatur und der Herzklappen.
Zusammenfassung:
Die nicht-invasive Kardiologie bietet eine Vielzahl moderner, schonender Verfahren. Sie ermöglichen eine genaue Analyse von Herzstruktur, Herzklappen und Durchblutung – und helfen so, eine passende und sichere Behandlung zu planen.
Herzkatheteruntersuchungen sind wichtige Verfahren zur Diagnose und Behandlung von Herzerkrankungen. Dabei werden über Blutgefäße dünne Katheter ins Herz vorgeschoben, um die Herzkranzgefäße, die Herzklappen oder die Pumpfunktion zu beurteilen und bei Bedarf direkt zu behandeln.
Die Linksherzkatheteruntersuchung wird bei Verdacht auf eine Durchblutungsstörung des Herzmuskels durchgeführt. Über eine Arterie am Handgelenk oder in der Leiste wird ein Katheter bis zu den Herzkranzgefäßen vorgeschoben. Nach Gabe von Kontrastmittel können diese unter Röntgendurchleuchtung sichtbar gemacht und beurteilt werden.
Während derselben Untersuchung können auch die Funktion der Herzklappen, die Druckverhältnisse und die Pumpkraft des linken Ventrikels gemessen werden.
Die Untersuchung dauert je nach Befund ca. 30–60 Minuten.
Bei dieser Untersuchung wird ein Katheter über eine Vene bis in die rechte Herzkammer und die Lungengefäße vorgeschoben. Sie dient der Abklärung von Lungenerkrankungen, Herzklappenfehlern sowie der Messung der Kreislaufleistung (Herzzeitvolumen).
Fazit: Herzkatheteruntersuchungen ermöglichen sowohl die sichere Diagnose als auch die direkte Therapie zahlreicher Herzerkrankungen – von Engstellen in den Herzkranzgefäßen bis hin zu angeborenen Defekten oder Rhythmusstörungen.
Die Aortenklappenstenose ist der häufigste erworbene Herzklappenfehler. Symptome wie Brustschmerzen, Schwindel, Ohnmacht oder Atemnot sind ernstzunehmende Warnzeichen. Unbehandelt verkürzt die Erkrankung die Lebenserwartung deutlich.
Bei der Transcatheter Aortic Valve Implantation (TAVI) wird eine biologische Herzklappe über einen Katheter bis zum Herzen vorgeschoben und in der verengten Aortenklappe verankert.
Die Entscheidung erfolgt im Herzteam gemeinsam durch Kardiologen und Herzchirurgen.
Die Mitralklappeninsuffizienz (Undichtigkeit der Mitralklappe) ist der zweithäufigste Herzklappenfehler. Viele Patienten sind für eine Operation nicht geeignet – etwa wegen hohen Alters oder Begleiterkrankungen.
Über die Leistenvene wird ein Katheter bis ins Herz geführt. Unter 3D-Ultraschallkontrolle befestigt der Arzt den Clip an den beiden Segeln der Mitralklappe. So wird der Klappenschluss verbessert und das Zurückfließen von Blut reduziert.
Auch hier wird die Entscheidung im Herzteam aus Kardiologen und Herzchirurgen individuell für jeden Patienten getroffen.
Mit diesen beiden Verfahren – TAVI und MitraClip – bieten wir Patienten eine sichere und schonende Alternative zur Operation bei schweren Herzklappenerkrankungen.