


Dr. med. Jochen Müller-Stromberg
Chefarzt Allgemeine Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin
Haus St. Petrus
Bonner Talweg 4-6
53113 Bonn
Telefon: 0228 506-2222
E-Mail: zous@gk-bonn.de
Frank Otten
Chefarzt Geriatrie
Haus St. Elisabeth
Prinz-Albert-Str. 40
53113 Bonn
Telefon: 0228 508-1221
Mail: geriatrie@gk-bonn.de
Das Gemeinschaftskrankenhaus Bonn ist auf die besonderen Bedürfnisse älterer Patientinnen und Patienten spezialisiert. Das Zentrum für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin (ZOUS, Chefarzt Dr. Jochen Müller-Stromberg) arbeitet seit vielen Jahren eng mit der Geriatrie (Chefarzt Frank Otten) zusammen. Von der Notaufnahme bis zur Entlassung werden Patient:innen gemeinsam durch das orthopädische Team und einen geriatrischen Oberarzt begleitet.
Für dieses besondere Versorgungskonzept wurde das Krankenhaus von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) als AltersTraumaZentrum zertifiziert. Die Auditoren des Zertifizierungsunternehmens CERT iQ lobten insbesondere das hohe Engagement von Ärzt:innen, Pflegekräften und Therapeut:innen. In Deutschland tragen derzeit nur 34 Kliniken diese Auszeichnung.
Bereits in der Notaufnahme erfolgen geriatrische Tests und Medikamentenüberprüfungen, um Risikofaktoren frühzeitig zu erkennen. Im Haus St. Petrus übernehmen speziell geschulte Unfallchirurg:innen und geriatrische Oberärzt:innen die Behandlung vor und nach der Operation. Auch das orthopädische Pflegepersonal ist umfassend für die Betreuung älterer Patient:innen qualifiziert und besonders für deren Bedürfnisse sensibilisiert.
Mehr Einblicke: In unserem YouTube-Video erfahren Sie, wie das AltersTraumaZentrum Bonn älteren Patient:innen moderne, interdisziplinäre Medizin und menschliche Zuwendung bietet.

Das Team des ATZ hat sich auf die ganzheitliche Behandlung von geriatrischen Unfalpatientinnen und -patienten spezialisiert. Dazu zählen inspesondere Knochenbrüche und Gelenkverletzungen an:
Neben der Behandlung der akuten Verletzung setzt das Team alles daran, die Ursache des Unfalls abzuklären. Zum Beispiel durch:
Getragen wird das Alterstraumatologische Zentrum durch zwei medizinische Fachgebiete:
Das Krankenhaus Maria Hilf bietet im Bereich der akuten Schmerztherapie verschiedenste Methoden und Verfahren damit Sie als Patient so wenig Schmerzen wie möglich erleiden müssen. Bereits vor einem geplanten Eingriff werden Sie beraten, wie dies am wirkungsvollsten und zugleich schonendsten geschehen kann.
Um eine rasche Genesung zu fördern und schnell die gewünschte Beweglichkeit wieder zu erlangen lassen wir sie nicht alleine, es steht Ihnen ein 24 Stunden-Akutschmerzdienstbereit.
Zusammen können wir Ihnen den Aufenthalt im Krankenhaus Maria Hilf so schmerzfrei wie möglich gestalten.
Statistiken zufolge stürzt jeder dritte über 65-Jährige mindestens einmal im Jahr, bei den über 80-Jährigen ist es bereits jeder zweite. Die meisten dieser Stürze verlaufen auch im Seniorenalter glimpflich. Allerdings müssen nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie jährlich mehr als 400.000 ältere Menschen nach einem Sturz im Krankenhaus behandelt werden.
Wenn sich ein junger Mensch einen Knochen bricht, dann heilt die Fraktur in der Regel komplett wieder aus. Bei älteren Menschen kann ein vermeintlich einfacher Bruch jedoch gravierendere Folgen haben. Nicht selten mit bleibenden Einschränkungen der Selbstständigkeit.
Damit Betroffene wieder auf die Beine kommen, ist weit mehr gefragt, als eine gute Operation. Die frühstmögliche Mobilisation ist dabei genauso wichtig, wie ein schnelles Erkennen und Behandeln von alterstypischen Problemen, die einem Behandlungserfolg im Wege stehen könnten.
Darüber hinaus gilt es, die Ursache eines Sturzes abzuklären. Diese können vielfältig sein. Häufig spielt schwindende Muskelkraft eine Rolle. Längere Krankheitsphasen oder Operationen sind hier besonders kritisch. Aber auch Reaktionsvermögen und Gleichgewichtssinn bauen mit zunehmendem Alter ab. Mitunter liegt die Ursache aber auch in gesundheitlichen Problemen: Demenz, Arthrose, Parkinson oder Sehbeeinträchtigungen wie der Graue Star bringen allesamt ein erhöhtes Sturzrisiko mit sich. Bluthochdruck kann zu Schwindel führen, Diabetes zu Empfindungsstörungen in den Füßen. Eine umfassende Diagnostik hilft, ernsthafte Erkrankungen auszuschließen oder frühzeitig zu diagnostizieren.