


Im AltersTraumaZentrum werden die fachlichen Expertisen der Unfallchirurgie und Altersmedizin kombiniert.
Knochenbrüche im Alter treten häufiger bei vorerkrankten oder bereits körperlich geschwächten Patientinnen und Patienten auf.
Wird ein verunfallter Mensch ab 70 Jahren in das Krankenhaus eingeliefert, erfolgen bereits in der Zentralen Notaufnahme Screening-Maßnahmen, um mögliche Risikofaktoren frühzeitig zu erkennen, die den Heilungsverlauf beeinflussen können.
In der Alterstraumatologie sind die Abteilungen Unfallchirurgie und Geriatrie gleichberechtigte Partner in der oft komplexen Behandlung von Frakturen. Das beinhaltet beispielsweise gemeinsame Visiten und Besprechungen.
So finden sowohl die unfallchirurgischen als auch die altersmedizinischen Aspekte Berücksichtigung im Behandlungsprozess. Diese Zusammenarbeit erfolgt im Gemeinschaftskrankenhaus bereits seit vielen Jahren.
Mehr Einblicke: Hinter jeder Verletzung steht ein Mensch mit seiner eigenen Geschichte und seinen individuellen Bedürfnissen. Unser YouTube-Video gibt Einblicke in die Arbeit unseres AltersTraumaZentrums und zeigt, die Zusammenarbeit von Unfallchirurgie und Altersmedizin.

Das Team des ATZ hat sich auf die Behandlung von geriatrischen Unfallpatientinnen und -patienten spezialisiert. Dazu zählen insbesondere Knochenbrüche und Gelenkverletzungen an:
Neben der Behandlung der akuten Verletzung setzt das Team alles daran, die Ursache des Unfalls abzuklären. Zum Beispiel durch:
Getragen wird das Alterstraumatologische Zentrum durch zwei medizinische Fachgebiete:
Das Krankenhaus Maria Hilf bietet im Bereich der akuten Schmerztherapie verschiedenste Methoden und Verfahren damit Sie als Patient so wenig Schmerzen wie möglich erleiden müssen. Bereits vor einem geplanten Eingriff werden Sie beraten, wie dies am wirkungsvollsten und zugleich schonendsten geschehen kann.
Um eine rasche Genesung zu fördern und schnell die gewünschte Beweglichkeit wieder zu erlangen lassen wir sie nicht alleine, es steht Ihnen ein 24 Stunden-Akutschmerzdienstbereit.
Zusammen können wir Ihnen den Aufenthalt im Krankenhaus Maria Hilf so schmerzfrei wie möglich gestalten.
Statistiken zufolge stürzt jeder dritte über 65-Jährige mindestens einmal im Jahr, bei den über 80-Jährigen ist es bereits jeder zweite. Die meisten dieser Stürze verlaufen auch im Seniorenalter glimpflich. Allerdings müssen nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie jährlich mehr als 400.000 ältere Menschen nach einem Sturz im Krankenhaus behandelt werden.
Wenn sich ein junger Mensch einen Knochen bricht, dann heilt die Fraktur in der Regel komplett wieder aus. Bei älteren Menschen kann ein vermeintlich einfacher Bruch jedoch gravierendere Folgen haben. Nicht selten mit bleibenden Einschränkungen der Selbstständigkeit.
Damit Betroffene wieder auf die Beine kommen, ist weit mehr gefragt, als eine gute Operation. Die frühstmögliche Mobilisation ist dabei genauso wichtig, wie ein schnelles Erkennen und Behandeln von alterstypischen Problemen, die einem Behandlungserfolg im Wege stehen könnten.
Darüber hinaus gilt es, die Ursache eines Sturzes abzuklären. Diese können vielfältig sein. Häufig spielt schwindende Muskelkraft eine Rolle. Längere Krankheitsphasen oder Operationen sind hier besonders kritisch. Aber auch Reaktionsvermögen und Gleichgewichtssinn bauen mit zunehmendem Alter ab. Mitunter liegt die Ursache aber auch in gesundheitlichen Problemen: Demenz, Arthrose, Parkinson oder Sehbeeinträchtigungen wie der Graue Star bringen allesamt ein erhöhtes Sturzrisiko mit sich. Bluthochdruck kann zu Schwindel führen, Diabetes zu Empfindungsstörungen in den Füßen. Eine umfassende Diagnostik hilft, ernsthafte Erkrankungen auszuschließen oder frühzeitig zu diagnostizieren.
Dr. med. Jochen Müller-Stromberg
Chefarzt Allgemeine Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin
Haus St. Petrus
Bonner Talweg 4-6
53113 Bonn
Telefon: 0228 506-2222
KIM-Adresse: zous@gk-bonn.kim.telematik
E-Mail: zous@gk-bonn.de
Frank Otten
Chefarzt Geriatrie
Haus St. Elisabeth
Prinz-Albert-Str. 40
53113 Bonn
Telefon: 0228 508-1221
KIM-Adresse: geriatrie@gk-bonn.kim.telematik
Mail: geriatrie@gk-bonn.de