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Fachärztin für Gefäßchirurgie | Endovaskuläre Chirurgin DGG
Facharzt Gefäßchirurgie

Facharzt für Chirurgie | Gefäßchirurgie

Fachärztin für Chirurgie | Gefäßchirurgie (Fellow of the European Board of Vascular Surgery) | stv. Leiterin der Gefäßchirurgie | Endovaskuläre Chirurgin DGG

Fachärztin für Gefäßchirurgie
Fachärztin Gefäßchirurgie
Facharzt Gefäßchirurgie
Entlassungsmanagement
Für patientenbezogene Informationen wenden Sie sich bitte an unsere Zentrale. Diese verbindet Sie mit dem zuständigen Ansprechpartner der jeweiligen Fachabteilung.
Telefon: 0228 506-0
Prästationäre Indikationssprechstunde
Im Rahmen einer stationären Einweisung bieten wir vor dem geplanten Krankenhausaufenthalt eine prästationäre Untersuchung in unserer Ambulanz an. Dabei sichten wir vorliegende Befunde, führen bei Bedarf ergänzende Diagnostik durch und prüfen gemeinsam mit der Patientin bzw. dem Patienten, ob eine stationäre Aufnahme erforderlich ist oder eine ambulante Weiterbehandlung möglich erscheint.
Gefäßchirurgische Ambulanz
Eine Terminvergabe ist dringend erforderlich über unser Sekretariat:
Telefon: 0228 506-2441
Überweisungsvoraussetzung:
Eine ambulante Vorstellung ist nur mit Überweisung durch Fachärztinnen oder Fachärzte folgender Disziplinen möglich:
Privatversicherte Patienten
Privatversicherte Patientinnen und Patienten können einen Termin in der Sprechstunde von Dr. J. Remig über unser Sekretariat vereinbaren:
Telefon: 0228 506-2441
Eine vorherige telefonische Anmeldung ist erforderlich.
Sprechzeiten: Montag und Donnerstag, jeweils von 13:00 bis 15:00 Uhr (nur nach vorheriger Terminvereinbarung).
Notfallversorgung
Akute Notfälle werden jederzeit in unserer gefäßchirurgischen Ambulanz versorgt.
Außerhalb der regulären Öffnungszeiten sowie an Sonn- und Feiertagen erfolgt die Behandlung über die allgemeine Notfallambulanz im Haus St. Petrus.
Über den Link-Button „Online-Terminvereinbarung“ gelangen Sie direkt zu unserem Patientenportal. Dort können Sie Ihren Termin einfach und sicher online buchen. Weitere Hinweise zum Datenschutz finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Als Teil des interdisziplinären Gefäßzentrums behandeln wir sämtliche Gefäßerkrankungen kompetent – konservativ, interventionell und operativ. Gemeinsam mit unseren Partnern aus Radiologie, Kardiologie, Diabetologie, Angiologie und Nephrologie bieten wir eine umfassende, fachübergreifende Versorgung auf höchstem medizinischen Niveau.
Unsere Klinik im Gemeinschaftskrankenhaus ist mit modernster Technik ausgestattet – darunter ein 256-Zeiler-CT, ein 3-Tesla-MRT, strahlensparende Flachdetektor-Angiographieeinheiten sowie ein hochmoderner Hybrid-OP. So ermöglichen wir eine schnelle, sichere und patientenorientierte Behandlung, auch bei komplexen Krankheitsbildern.
Das gesamte Spektrum der Gefäßchirurgie wird leitliniengerecht und nach neuesten Standards durchgeführt. Besondere Schwerpunkte finden Sie in den Unterpunkten – mit weiterführenden Informationen zu unseren Kooperationspartnern und zur Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie.
Der Mensch im Mittelpunkt: Trotz Hightech-Medizin steht bei uns die persönliche Betreuung im Vordergrund. Wir legen großen Wert auf transparente Aufklärung – denn nur ein gut informierter Patient kann aktiv zu seiner Genesung beitragen.
Unser engagiertes Team geht flexibel auf Ihre individuellen Bedürfnisse ein.
Sprechen Sie uns an – wir sind gerne für Sie da!
Ihr Team der Gefäßchirurgie

In den Behandlungsmöglichkeiten beschränken wir uns an dieser Stelle auf die gefäßchirurgischen Aspekte der Erkrankung. Die internistischen Fragestellungen (Diabetesbehandlung, Wund-behandlung) werden auf der unserer Internetseite der Allgemeinen InneIm Schwerpunkt Gefäßchirurgie werden alle Verfahren zur Behandlung von Erkrankungen der Schlagadern (Arterien) als auch von Venenleiden angeboten.
Besondere Schwerpunkte:
Eingriffe zur Vermeidung von Schlaganfällen
Etwa ein Drittel aller Schlaganfälle wird durch Verengungen der Halsschlagader ausgelöst, die durch einen schonenden operativen Einriff behoben werden können.
Aussackungen der Bauchschlagader
Etwa 3% aller Männer über 60 Jahre leiden an einem Bauchschlagaderaneurysma mit der Gefahr des lebensgefährlichen Platzens (Ruptur). Behandlung durch offene Operation oder durch minimalinvasive Stentbehandlung.
Durchblutungsstörungen der Beine
Häufig bei Diabetikern und Rauchern vorkommende Verengungen der Beinschlagadern (Schaufensterkrankheit), die zum Verlust der Extremitäten führen können. Behandlung durch Ausschäloperationen, Bypasschirurgie oder Kombinationseingriffe mit Weiten der Schlagadern durch Ballonkatheter (Angioplastie).
Venenleiden
Venenleiden sind häufig und können zu schwerwiegenden Komplikationen führen (Thrombose, offenes Bein, Ulcus). Behandlung durch herkömmliche Operation, minimalinvasiv (Miniphlebektomie) und Laserverödung der Venen anstelle des Stripping. Zusätzliche Behandlung chronischer Wunden als Wundkompetenzzentrum.
Shuntchirurgie
Alle Eingriffe zur Anlage eines Dialysezugangs.
Die operativen Eingriffe im Einzelnen
Supraaortale Äste
Mesenteriale Eingriffe
Aorta abdominalis
Iliakalgefäße
Femorale und crurale Strombahnen
Diabetischer Fuß
Eingriffe am Venensystem
Venös rekonstruktive Eingriffe
Varikosis
Vakuumverfahren
Dialyseshuntchirurgie
Anlage von Portsystemen bei Chemotherapie, Schmerztherapie ren Medizin – Diabetologie dargestellt.
Ambulante Operationen
Geräteausstattung
Die Zahl der stationär behandelten Patienten im Herz- und Gefäßzentrum steigt kontinuierlich:
Aktuell versorgen wir jährlich rund 4.000 Patienten in der Kardiologie und 1.300 in der Gefäßchirurgie – ein klares Zeichen für Vertrauen und Qualität.
Das Herz- und Gefäßzentrum am Gemeinschaftskrankenhaus Bonn vereint die Kompetenzen dreier Fachabteilungen unter einem Dach:
Dank dieser engen Verzahnung können wir bei allen Herz- und Gefäßerkrankungen hervorragende Diagnoseverfahren einsetzen und modernste Therapien aus einer Hand anbieten.
Unsere Gefäßchirurgen, interventionellen Radiologen und Kardiologen behandeln das gesamte Spektrum der Gefäßerkrankungen interdisziplinär und abgestimmt.
Tägliche gemeinsame Fallbesprechungen sichern eine fundierte Therapieplanung auf Basis aller Befunde und Bilddaten.
Gerade bei Patienten mit kombinierten Herz- und Gefäßleiden bedeutet das: keine doppelten Untersuchungen, kurze Wege und schnelle Entscheidungen – für eine effektive und patientenorientierte Versorgung.
Durch die enge Zusammenarbeit der Fachbereiche stehen sämtliche modernen Diagnose- und Behandlungsverfahren rund um die Uhr zur Verfügung – präzise, sicher und individuell abgestimmt.
Das diabetische Fußsyndrom (DFS) ist eine ernstzunehmende Spätfolge des Diabetes mellitus. Durch dauerhaft erhöhte Blutzuckerwerte kann es zu Nervenschädigungen (Polyneuropathie) und Durchblutungsstörungen an den Füßen kommen. Das Tückische: Betroffene spüren häufig keine Schmerzen – auch nicht bei Druckstellen, Fehlbelastungen oder offenen Wunden.
Die Nervenschädigungen betreffen sowohl die sensiblen als auch die motorischen Nerven:
Rund zwei Drittel der DFS-Fälle entstehen rein durch die Nervenstörung. In etwa einem Drittel liegt zusätzlich eine relevante Durchblutungsstörung (pAVK) vor. Diese Patient*innen benötigen eine kombinierte diabetologisch-gefäßchirurgische Behandlung.
Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Internetseite unserer Diabetologie-Abteilung.
Da das Schmerzempfinden fehlt und die Immunabwehr gestört ist, bleiben Infektionen oft unbemerkt und können sich ungehindert ausbreiten – bis hin zur Knochenentzündung (Osteomyelitis). In schweren Fällen droht die Amputation von Fuß oder Bein. Jährlich sind in Deutschland immer noch bis zu 50.000 Amputationen bei Diabetespatienten erforderlich.
Unser Ziel ist es, diese Zahl durch unsere interdisziplinäre Behandlung und hohe gefäßchirurgische Kompetenz deutlich zu senken. Viele Patient*innen werden überregional zur Zweitmeinung bei uns vorgestellt, um zu prüfen, ob eine Durchblutungsverbesserung (Revaskularisierung) eine Amputation verhindern kann.
Auf dieser Seite konzentrieren wir uns auf die gefäßchirurgische Behandlung. Die diabetologische und wundtherapeutische Versorgung finden Sie auf der Seite unserer Diabetologie.
Bei nicht heilenden Wunden ist eine gründliche Gefäßabklärung entscheidend:
Ziel ist die detaillierte Darstellung der Fuß- und Unterschenkelgefäße, um eine gezielte Therapie zu ermöglichen.
Wenn möglich, werden die Gefäße zunächst per Ballonkatheter wieder eröffnet:
Diese Eingriffe sind besonders schonend und daher erste Wahl, vor allem bei älteren oder vorerkrankten Patient*innen.
Wenn eine Katheterbehandlung nicht ausreicht, kann eine Bypass-Operation notwendig sein:
Trotz längerer Operationsdauer sind diese Eingriffe oft der einzige Weg, eine große Amputation zu verhindern – selbst bei sehr betagten Patient*innen.
Durch unsere langjährige Erfahrung in der fußchirurgischen Revaskularisierung, modernste Technik und die enge Zusammenarbeit mit Diabetologen und Radiologen, erreichen wir in vielen Fällen eine Verbesserung der Durchblutung und Heilung chronischer Wunden – und verhindern so Amputationen.
Früherkennung, gezielte Diagnostik und individuelle Therapie sind der Schlüssel – zögern Sie nicht, uns bei ersten Anzeichen anzusprechen.
Die Anlage und Betreuung von Dialysezugängen (Shunts) gehört zu den zentralen Schwerpunkten der Gefäßchirurgie an unserem Haus. In enger Zusammenarbeit mit großen Dialysepraxen führen wir jährlich über 200 Operationen durch – darunter Erstanlagen, Korrekturen und Folgeeingriffe.
Vor jedem Eingriff erfolgt eine individuelle Spezialsprechstunde für Dialyseshunts:
Wenn natürliche Gefäße nicht verwendet werden können, besteht die Möglichkeit zur Implantation einer Gefäßprothese (feiner Kunststoff). Als letzte Option wird ein Dialysekatheter direkt in große Venen (z. B. Demerskatheter im Vorhofbereich) gelegt – jedoch nur, wenn keine andere Lösung möglich ist.
Die Halsschlagadern (Arteria carotis) zweigen im oberen Brustkorb von der Aorta ab und verlaufen beidseits bis zum Gehirn. Die innere Halsschlagader versorgt das Gehirn mit Blut, die äußere den Kopfbereich und die Gesichtsmuskulatur.
Verengungen (Stenosen) der Halsschlagader entstehen meist durch Ablagerungen an der Gefäßwand (Arteriosklerose). Diese entwickeln sich über Jahre – gefördert durch Risikofaktoren wie:
Häufig bleibt eine Verengung unbemerkt und wird zufällig entdeckt – z. B. durch Strömungsgeräusche beim Abhören oder im Ultraschall. In manchen Fällen führt sie jedoch zu einem Schlaganfall mit Symptomen wie:
Deshalb ist eine frühe Erkennung und gezielte Behandlung entscheidend, um Folgeschäden zu verhindern.
Die Basis jeder Therapie ist die Behandlung der Risikofaktoren – durch Lebensstiländerung und Medikamente:
Bei hochgradigen Engstellen oder nach einem Schlaganfall kann eine operative Entfernung der Ablagerung oder eine Stent-Implantation erforderlich sein.
Standardverfahren mit geringer Komplikationsrate: Die Engstelle wird chirurgisch entfernt und das Gefäß mit einem Kunststoff-Patch verschlossen.
Geeignet bei bestimmten Risikokonstellationen (z. B. nach Voroperationen, bei schwerer Herz-/Lungenerkrankung). Ein Stent hält die Arterie dauerhaft offen.
Auch nach erfolgreicher Behandlung sind regelmäßige Ultraschallkontrollen und eine konsequente medikamentöse Therapie notwendig. Die erste Kontrolle erfolgt nach 3 Monaten, dann im halb- bis jährlichen Rhythmus.
Als zertifiziertes Gefäßzentrum arbeiten wir eng mit der Stroke Unit der LVR-Kliniken zusammen und bieten modernste Bildgebung (MRT, CT). Jährlich behandeln wir rund:
Die Auswahl des besten Verfahrens erfolgt interdisziplinär – unter Einbeziehung von Gefäßchirurgie, Neurologie und Neuroradiologie – und immer in Abstimmung mit Ihnen.
Die Aorta ist die größte Schlagader des Körpers. Sie entspringt aus dem Herzen, verläuft durch den Brustkorb in den Bauchraum und verzweigt sich auf Höhe des Bauchnabels in die Beckenarterien. Von ihr gehen zahlreiche Seitenäste ab, die Organe und Muskeln mit sauerstoffreichem Blut versorgen.
Eine krankhafte Erweiterung der Bauchschlagader wird als Aneurysma bezeichnet. Sie entsteht durch altersbedingte Veränderungen und Risikofaktoren wie:
In über 90 % der Fälle liegt das Aneurysma unterhalb der Nierenarterien (infrarenal). Betroffen sind vor allem Männer über 65, häufig Raucher.
Ein Aneurysma verursacht lange keine Beschwerden und wird meist zufällig bei einer Ultraschall- oder CT-Untersuchung entdeckt. Gefährlich wird es, wenn:
Aus diesem Grund empfehlen Experten die kostenfreie Ultraschallvorsorge für Männer ab 65 Jahren. Sie kann helfen, ein Aneurysma frühzeitig zu entdecken und rechtzeitig zu behandeln – bevor es reißt. Denn: Bei einer Ruptur sterben bis zu 90 % der Betroffenen, bei geplanter OP liegt die Sterblichkeit unter 5 %.
Die Entscheidung zur OP richtet sich nach:
Minimalinvasiv über die Leistenarterie: Eine Stent-Prothese wird unter Röntgenkontrolle in die Aorta eingesetztf:
Bei komplexer Anatomie oder jüngeren Patienten: Die Aorta wird über einen Bauchschnitt geöffnet und durch eine Kunststoffprothese ersetzt:
- bewährtes Standardverfahren mit hoher Langzeitsicherheit
Als zertifiziertes Gefäßzentrum mit über 20 Jahren Erfahrung bieten wir beide Verfahren (offen & endovaskulär) auf höchstem Niveau – interdisziplinär durch Gefäßchirurgen und Radiologen. Pro Jahr versorgen wir über 80 Aneurysmapatient:innen, auch mit komplexen Befunden.
Die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) ist eine Durchblutungsstörung der Beine, verursacht durch Verengungen oder Verschlüsse der Arterien. Sie zählt zu den häufigsten Gefäßerkrankungen und betrifft meist die Bein- und Beckenarterien – seltener auch die Arme.
Die Hauptursache ist Arteriosklerose – also Ablagerungen an den Gefäßwänden. Diese entstehen über Jahre hinweg und werden durch folgende Risikofaktoren begünstigt:
Die pAVK ist eine Systemerkrankung – betroffen sind oft auch Herz- und Hirngefäße. Das Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall ist bei Betroffenen deutlich erhöht.
Typisch ist Schmerz in den Beinen beim Gehen, vor allem in den Waden. Nach einer kurzen Pause verschwinden die Beschwerden – daher der Name „Schaufensterkrankheit“. Weitere Symptome können sein:
| Stadium | Symptome |
|---|---|
| I | Keine Beschwerden, nur im Ultraschall sichtbar |
| IIa | Gehstrecke > 200 m, Schmerzen bei Belastung |
| IIb | Gehstrecke < 200 m |
| III | Ruheschmerzen, v. a. nachts |
| IV | Wunden, Nekrosen, Amputationsgefahr |
Die Therapie richtet sich nach dem Stadium und dem individuellen Gefäßbefund. Ziel ist die Vermeidung von Amputationen, die Verbesserung der Lebensqualität und die Reduktion des kardiovaskulären Risikos.
Wichtig: Nur durch aktive Mitarbeit können Sie den Verlauf Ihrer pAVK positiv beeinflussen!
In diesen Fällen ist eine zeitnahe Behandlung dringend erforderlich, um Amputationen zu vermeiden!
Als zertifiziertes Gefäßzentrum bieten wir:
Unsere Venen transportieren das sauerstoffarme Blut aus dem Körper zurück zum Herzen – in den Beinen sogar gegen die Schwerkraft. Dabei helfen Venenklappen, die wie Ventile funktionieren, und die Muskelpumpe der Waden. Wenn diese Mechanismen gestört sind, kann es zu verschiedenen Venenerkrankungen kommen – mit teils schwerwiegenden Folgen.
Krampfadern entstehen durch eine Schwäche der Venenklappen, wodurch das Blut in den Beinvenen versackt. Sichtbare, geschlängelte Venen, müde und schwere Beine, Schwellungen oder Hautveränderungen sind typische Beschwerden.
Ursachen:
Behandlung:
Je früher behandelt, desto besser lassen sich Komplikationen wie offene Beine oder Entzündungen vermeiden.
Eine tiefe Venenthrombose entsteht durch ein Blutgerinnsel, das die Vene teilweise oder ganz verschließt. Sie tritt meist in den Beinen auf und kann unbehandelt zu einer Lungenembolie führen – ein akuter medizinischer Notfall.
Warnzeichen:
Risikofaktoren:
Behandlung:
Wichtig: Eine Thrombose muss schnell erkannt und behandelt werden, um Komplikationen wie Lungenembolie oder chronische Venenschäden (postthrombotisches Syndrom) zu vermeiden.
In unserer Abteilung bieten wir:
Wie erkenne ich eine Krampfader?
Durch bläuliche, hervortretende, geschlängelte Venen – meist an den Unterschenkeln – sowie Schwere- oder Spannungsgefühl.
Was tun bei Verdacht auf Thrombose?
Sofort ärztlich abklären lassen – z. B. über unsere Gefäßambulanz. Bei akuter Luftnot: Notruf wählen.
Wann sollte man operieren?
Wenn Beschwerden zunehmen, Komplikationen drohen oder konservative Maßnahmen nicht ausreichen.
Ausgezeichnete Gefäßmedizin im Gemeinschaftskrankenhaus Bonn
Nicht überall, wo „Zentrum“ draufsteht, steckt auch geprüfte Qualität drin. Der Begriff ist rechtlich nicht geschützt – daher setzen wir bewusst auf offizielle Zertifizierungen und Gütesiegel, die regelmäßig von unabhängigen Fachgesellschaften geprüft werden.
Unser Gefäßzentrum wurde mit dem RAL-Gütezeichen in zwei Kategorien ausgezeichnet:
Diese Auszeichnung steht für 91 klar definierte Qualitätskriterien – von der Ausstattung und Hygiene über die Qualifikation des Personals bis hin zur Patientenzufriedenheit. Die Einhaltung wird alle drei Jahre durch unabhängige Sachverständige überprüft.
Einzigartig in Deutschland: Wir sind aktuell die einzige Klinik, die beide RAL-Gütezeichen und das Zertifikat als Shunt-Referenzzentrum trägt.
Seit 2020 sind wir offizielles Interdisziplinäres Zentrum für Dialysezugänge (Shuntzentrum) in Kooperation mit dem Nierenzentrum Bonn.
Leitung: Dr. Rudolph, ausgewiesener Spezialist für Shuntchirurgie
Seit 2006 ist unsere Abteilung als „Anerkanntes Gefäßzentrum“ durch die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin (DGG) zertifiziert.
Diese Zertifizierung umfasst unter anderem:
Rund 100 Kliniken bundesweit erfüllen diese anspruchsvollen Kriterien – wir gehören seit Jahren dazu.