


Chefarzt Gynäkologie
Adresse:
Gemeinschaftskrankenhaus Bonn
Haus St. Elisabeth
Prinz-Albert-Str. 40
53113 Bonn
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Prinz-Albert-Str. 40
53113 Bonn
Fax: 0228 508-1579

In Elternzeit





(Elternzeit)
Fachärztin
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
unser frauenärztliches Team setzt sich zusammen aus dem Chefarzt, sieben Oberärzt:innen und drei Assistenzärztinnen. Im Bereitschaftsdienst ist rund um die Uhr ein Arzt im Haus, darüber hinaus hat ein Oberarzt bzw. der Chefarzt Bereitschaftsdienst.
Sekretariat:
Telefon: 0228 508-1581
Fax: 0228 508-1579
E-Mail: gynaekologie@gk-bonn.de
Notfälle:
Telefon: 0228 508-0
Sprechstundenzeiten:
Öffnungszeiten der Ambulanz:
Montag- Freitag
08:00 - 16:00 Uhr
Telefon: 0228 508-1554
Nach Vereinbarung
Telefon Sekretariat: 0228 508-1581
Über den Link-Button „Online-Terminvereinbarung“ gelangen Sie direkt zu unserem Patientenportal. Dort können Sie Ihren Termin einfach und sicher online buchen. Weitere Hinweise zum Datenschutz finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Wir bieten das gesamte Spektrum der Frauenheilkunde – von konservativen Therapien bis zu spezialisierten Operationen – und legen dabei besonderen Wert auf schonende, minimal-invasive Verfahren.
Ein Schwerpunkt unserer Klinik ist die Endoskopie (Schlüssellochtechnik). Dank der höchsten Zertifizierung unseres Chefarztes Dr. med. Roos können wir viele Eingriffe – etwa bei Myomen, Zysten, Endometriose oder Gebärmutteroperationen – sicher und ohne Bauchschnitt durchführen. Auch komplexe Operationen bei Krebserkrankungen oder Fehlbildungen sind möglich.
Darüber hinaus betreuen wir Patientinnen in unserer Dysplasiesprechstunde bei Zellveränderungen am Gebärmutterhals sowie bei wiederkehrenden Infektionen. In der Urogynäkologie behandeln wir Beckenbodenschwäche, Senkungsbeschwerden und Inkontinenz mit modernen konservativen und operativen Methoden.
Wo immer es möglich ist, setzen wir auf organerhaltende und ambulante Konzepte, um unseren Patientinnen eine schnelle Genesung und den Erhalt ihrer Lebensqualität zu ermöglichen.
Lernen Sie auf den folgenden Seiten unser Team und unser medizinisches Leistungsspektrum kennen.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Ein Schwerpunkt unserer Klinik ist die Behandlung von Dysplasien (Zellveränderungen am Gebärmutterhals) sowie von chronisch wiederkehrenden Infektionen und Hautveränderungen im Genitalbereich.
In unserer Spezialsprechstunde nutzen wir moderne Diagnostik wie die Videokolposkopie. Bei jüngeren Patientinnen setzen wir auf besonders schonende Verfahren – z. B. die Entfernung veränderter Zellen mit der Elektroschlinge statt einer klassischen Messerkonisation. So können Komplikationen reduziert und die Fruchtbarkeit erhalten werden.
Weitere Infos finden Sie in unserer Broschüre: „Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Dysplasie in der Gynäkologie“
Terminvereinbarung Dysplasiesprechstunde: 0228 508-1581
Ein auffälliger Krebsabstrich (Pap-Test) sorgt verständlicherweise für Verunsicherung. Doch nicht jeder Befund bedeutet Krebs. Häufig handelt es sich um sogenannte Dysplasien oder Infektionen – Zellveränderungen am Gebärmutterhals, an der Scheide oder den äußeren Geschlechtsorganen. Einige davon sind harmlos, andere können sich jedoch zu Krebsvorstufen entwickeln. Eine frühzeitige Abklärung schützt vor schweren Folgen.
In den meisten Fällen sind Humane Papillomaviren (HPV) die Ursache. Etwa 80 % aller Frauen machen im Laufe ihres Lebens eine HPV-Infektion durch. Meist heilt diese von allein ab, manchmal jedoch nicht. Bestimmte HPV-Typen können Zellveränderungen auslösen, die unbehandelt zu Krebs führen können.
Auch Veränderungen am Scheideneingang werden in dieser Form abgeklärt.
Falls schwerere Zellveränderungen entfernt werden müssen, genügt in der Regel ein ambulanter Eingriff im OP-Zentrum des Hauses St. Johannes (meist in Kurznarkose). Wir setzen moderne mikrochirurgische Verfahren ein, u. a.:
Dabei wird nur das veränderte Gewebe entfernt – gesundes Gewebe wird geschont, um Risiken für spätere Schwangerschaften zu minimieren.
Jährlich erkranken in Deutschland rund 4.700 Frauen an Gebärmutterhalskrebs. Man unterscheidet:
Das Erkrankungsalter liegt durchschnittlich bei 34 Jahren (in-situ) bzw. 53 Jahren (invasiv).
Die Heilungschancen haben sich in den letzten Jahrzehnten deutlich verbessert. Auch die Sterberaten sind seit 1980 stark gesunken – von über 3.000 Todesfällen auf heute rund 1.500–1.600 pro Jahr.
Weitere Informationen:
Beckenbodenschwäche, Senkungsbeschwerden und Harninkontinenz betreffen Frauen jeden Alters und schränken die Lebensqualität oft erheblich ein. In unserer urogynäkologischen Sprechstunde bieten wir umfassende Diagnostik und individuell abgestimmte Therapien.
Unser Ziel: die Lebensqualität der Patientinnen wiederherzustellen – mit größtmöglicher Sicherheit, schonend und nach neuesten medizinischen Standards.
Hohe Qualität und langjährige Erfahrung sind die Grundlage unserer endoskopischen Operationsmethoden am Gemeinschaftskrankenhaus.
Jährlich führen wir rund 700 laparoskopische Eingriffe durch – schonend, präzise und auf höchstem medizinischem Niveau. Diese hohe Fallzahl garantiert besondere Routine und Sicherheit.
Chefarzt Dr. med. Roos ist seit 2014 MIC III-zertifiziert – der höchsten Qualifikationsstufe in der minimal-invasiven Chirurgie. Dieses Qualitätssiegel besitzen in Deutschland nur etwa 70 Gynäkologen und es bescheinigt seine besondere Expertise.
Allein zur Gebärmutterentfernung führen wir jährlich rund 250 Eingriffe durch – fast ausschließlich endoskopisch oder vaginal. Ein Bauchschnitt ist bei uns die Ausnahme (<10 %), während bundesweit noch 30–40 % üblich sind.
Für unsere Patientinnen bedeutet das: weniger Belastung, schnellere Genesung und höchste Sicherheit.
Dank moderner endoskopischer Operationstechniken kann in den meisten Fällen ein großer Bauchschnitt vermieden werden. Das bedeutet: weniger Schmerzen, geringere Belastung und eine schnellere Erholung.
Auch bei rund 250 Gebärmutterentfernungen pro Jahr setzt unsere Klinik fast ausschließlich auf endoskopische oder vaginale Verfahren – ein Bauchschnitt ist zur Ausnahme geworden. So können Patientinnen in der Regel bereits nach wenigen Tagen nach Hause zurückkehren.
Die Laparoskopie ist ein schonendes Verfahren mit winzigen Schnitten und schnellerer Genesung. Sie wird in unserer Klinik in vielen Bereichen eingesetzt, u. a. bei:
So können wir in den meisten Fällen große Bauchschnitte vermeiden – für unsere Patientinnen bedeutet das weniger Schmerzen und eine schnellere Erholung.

Die Hysteroskopie (Gebärmutterspiegelung) ist ein minimal-invasives Verfahren, das sowohl zur Diagnostik als auch zur Therapie eingesetzt wird.
Einsatzgebiete:
Durch den Einsatz moderner, bipolarer Resektoskope ist die Operation besonders schonend und sicher – das Risiko für Patientinnen wird deutlich reduziert.
Endometriose ist eine gutartige, aber häufig chronische Erkrankung von Frauen im gebärfähigen Alter. Dabei wächst gebärmutterschleimhautähnliches Gewebe außerhalb der Gebärmutterhöhle.
Die Symptome sind sehr unterschiedlich und reichen von starken Regelschmerzen über Blutungsstörungen bis hin zu unerfülltem Kinderwunsch. Oft vergehen Jahre, bis die richtige Diagnose gestellt wird.
Am Gemeinschaftskrankenhaus bieten wir alle modernen diagnostischen Verfahren zur sicheren Abklärung und begleiten Patientinnen mit individuell abgestimmten Therapien.
Myome sind die häufigste gutartige Erkrankung der Gebärmutter. Unsere Abteilung genießt überregional und international einen exzellenten Ruf in der Diagnostik und Therapie von Myomen.
Wo immer möglich, behandeln wir organerhaltend – insbesondere bei bestehendem Kinderwunsch. Viele Patientinnen konnten nach einer Myomoperation im St. Elisabeth Krankenhaus erfolgreich schwanger werden.
Therapieverfahren bei Myomen:
Mit modernen Methoden lassen sich selbst große Myome meist ohne offenen Bauchschnitt entfernen – für die Patientinnen bedeutet das weniger Schmerzen, kürzere Klinikaufenthalte und eine schnellere Erholung.